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Ergebnisse der Projekttreffen:
1. Treffen vom 25.01. - 27.01.2001 2. Treffen vom 19.04. - 21.04.2001 3. Treffen vom 14.06. - 17.06.2001
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1.Treffen vom 25.01.-27.01.2001 |
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Gastgeber: KFI, Bergsteiggasse 36 – 38, 1170 Wien |
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1. Sitzung - Kurze Vorstellung des aktuellen Standes der laufenden und geplanten Ausbildungen · Stiftung Pfennigparade: Weiterbildung hat im September begonnen - bisher sind 5 Blöcke gelaufen. · Tromsö, Norwegen Sozial- und Gesundheitsministerium haben beschlossen, dass eine Ausbildung installiert werden soll. Derzeit geplant: 4 Semester auf Fachhochschulniveau. · Karin Weber Begriffsklärung: „konduktive Förderung“ 3 Säulen: Therapie – Pädagogik – Pflege dadurch muss auch die Finanzierung dreigeteilt werden, was in allen Ländern Probleme bereitet. · Institut Keil und KFI, Wien Universitätslehrgang läuft seit September 2000
2. Sitzung - 1. Teilschritt: Fort- und Weiterbildungsziele
Gemeinsamer Nenner: 1. Eine ausgebildete Konduktorin soll in der Lage sein, während des gesamten Tagesablaufs konduktiv zu arbeiten. Zu diesem Zweck benötigt sie unter anderem medizinisch-therapeutische und pädagogisch-psychologische Kompetenzen. 2. Eine ausgebildete Konduktorin soll in der Lage sein, eine Gruppe konduktiv zu führen. 3. Zielgruppe: primär Menschen mit cerebral bedingten Bewegungsbeeinträchtigungen.
3. Sitzung – 2. Teilschritt - Kompetenzbereiche der Konduktorin
Gemeinsamer Nenner: a) Schlüsselqualifikationen: ü positive Grundeinstellung ü Einfühlungsvermögen ü aktive und passive Kritikfähigkeit ü Lernbereitschaft ü Teamfähigkeit, ü Dialog- und Kommunikationsfähigkeit ü Antizipationsfähigkeit ü Authentizität ü Fähigkeit, zu motivieren
ü
Fähigkeit, gleichzeitig auf folgenden Persönlichkeitsebenen zu arbeiten,
nämlich: auf der sozial-emotionalen,
b) spezifische Kompetenzen:
ü
individuelle Ziele- und Förderplanerstellung in Hinblick auf Praxis- und
Alltagsrelevanz im motorischen, ü Erstellung der Gruppenziele ü Erstellung und Durchführung Konduktiver Programme ü Leitung und Führung von Gruppen im konduktiven Sinne ü konduktive Dokumentation ü Verstehen von Befunden ü Entwicklungsdiagnostik ü Elternarbeit ü Hilfsmittelversorgung ü Gestaltung eines konduktiven Tagesablaufs ü Einsatz aller Fazilitationsmöglichkeiten ü Anwendung des rhythmisch kontinuierlichen Intendierens
4. Sitzung – 3. Teilschritt – Zugangsvoraussetzungen für die LehrgangsteilnehmerInnen
Gemeinsamer Nenner:
1. Grundvoraussetzung
für die Lehrgangsteilnahme ist eine pädagogische oder therapeutische
Grundausbildung 2. Unabhängig davon, ob es sich um eine grundständige oder aufbauende Ausbildung handelt, ist es wichtig, den Qualified Conductor Status (QCS) zu erreichen, der in den einzelnen Ländern möglichst ähnlich sein sollte. 3. Bei einem Aufbaustudium werden jedenfalls pädagogische und therapeutische Grundberufe anerkannt.
5. Sitzung: Terminvereinbarung – Homepage –
a) Terminvereinbarung: 2.Treffen im April 2001: 19.4. – 21.4.2001 - München – Stiftung Pfennigparade (Beginn etwa 10 Uhr) voraussichtliche Teilnehmer: 5 Österreicher, 2 Norweger, Sutton, Weber, Teilnehmer aus München
3.Treffen im Juni 2001 14.6. – 16.6.2001 – Institut Keil, Wien/A
4.Treffen im Jänner 2002 17.1. – 19.1.2002, Uni Siegen, Siegen /D
5.Treffen im April 2002 18.4. – 20.4.2002, Foundation of Conductive Education, Birmingham/UK
6. Treffen im Juni 2002 13.6. – 15.6.2002, Institut Keil, Wien/A
7. Treffen im November 2002 7.11. – 9.11.2002, ÖVSE (in Zukunft: Verein KoMIt), Wien/A
8. Treffen März 2003 Stiftung Pfennigparade, München/D
9. Treffen Juni 2003 KFI; Wien/A
b) Homepage
Stiftung Pfennigparade hat einen Entwurf für eine Homepage über dieses Projekt erstellt. Homepage-Adressen fehlen noch von Tromsö, Birmingham, ÖVSE (in Zukunft: Verein KoMIt), KFI und alle Ausbildungslehrgänge. Beim Treffen in München (Stiftung Pfennigparade) kann die Homepage besser präsentiert werden.
6. Sitzung – 4. Teilschritt – Anerkannte Vorqualifikationen und etwaige Anrechenbarkeit von Vorstudien
Zu dem geplanten Thema kann keine gemeinsame Stellungnahme gefunden werden, da es in der Vorbereitungsphase zu Missverständnissen gekommen ist und Unterlagen aus den einzelnen Ländern fehlen. Darüber hinaus wird das Procedere nicht von allen als sinnvoll akzeptiert.
Neues Thema: Vergleich der vorhandenen und geplanten Ausbildungen im Hinblick auf die angebotenen Inhalte.
2 Bereiche: Grundlagen Medizin und Therapie Psychologie (incl. Pädagogik) Erziehungswissenschaften und Soziologie Didaktik und Methodik EDV
Ziel ist es nun, die groben Inhalte festzulegen und den großen Bereichen zuzuordnen, allerdings noch nicht in quantitativer Hinsicht.
Medizinisch therapeutische Grundlagen: ü Funktionelle Anatomie des Bewegungsapparates, der Sinnesorgane, des Sprechapparates ü Bewegungsphysiologie ü Bewegungslehre und –analyse ü Neuroanatomie und –physiologie ü Symptomenlehre ü Gesundheitslehre ü Neuropathologie ü Klinische Pathologie ü Orthopädie ü Intrauterine Entwicklung/Kinderheilkunde ü Hygiene ü Krankenpflege und Pharmakologie ü Sozialmedizin und Sozialrecht ü div. Therapiebereiche und –methoden ü Feststellung des Bewegungsstatus im Rahmen eines Konduktiven Assessments
Pädagogik/Psychologie/Soziologie: Die weitere Zuordnung zu den großen Bereichen wurde auf das nächste Treffen vertagt
7. Sitzung – Festlegung der nächsten Arbeitsschritte
Bis zum nächsten Treffen zu erledigen von: offen aus dem 1.Treffen: Ideensammlung für Praktikumsbörse Präsentation des entwickelten Homepagekonzeptes.
ð Vorstellung aller vorhandenen Ausbildungskonzepte.
ð im Hinblick auf Vorqualifikation und Anrechenbarkeit die Curricula anderer Berufsgruppen in den einzelnen Ländern einholen, v.a. dort, wo die Ausbildung aufbauend ist (von Wien vorhanden, von München und Norwegen fehlend)
ð im Anschluss an die Arbeitssitzung „Brainstorming zur Praktikumsbörse“ wird von A. Sutton bis April ein Grobkonzept für eine Praktikumsbörse erstellt.
ð Eine Übersicht über die eingelangten „Hausaufgaben“ der Teilnehmer wird bis zum nächsten Treffen als Arbeitsunterlage von der EU-Koordinatorin erstellt. Voraussetzung dafür: rechtzeitiges Eintreffen der „Hausaufgaben“ so wie es diesmal dankenswerter Weise auch passiert ist.
8. Sitzung: 26.1. nachmittags
Bericht Monika Weißmann von Telefongespräch mit G. Schmidt: Dieser ist damit sehr einverstanden, wenn Prof. Weber die wissenschaftliche Evaluation übernimmt, weil er diese Aufgabe „als Privatperson hätte durchführen“ müssen.
Prof. Weber dankt für die Wahl und nimmt sie gerne an. Konstanze Rill wird den Antrag bei der EU stellen.
Ideensammlung für Praktikumsbörse: Es geht in dieser Sitzung nicht um Qualitätskriterien für Praktikumsplätze, sondern um die Erstellung einer Praktikumsbörse.
Praktikumsbörse muss enthalten: ü Art und Zusammensetzung der Gruppe/n (Altersstufe, Behinderungsform, ..) ü Ort der Gruppen ü Öffnungszeiten der Gruppen ü Professionen der Mitarbeiter ü Angaben über den Praxisleiter ü Supervision des Praktikums (durch wen, wie oft) ü Anzahl Praktikumsplätze ü Dauer des Praktikums ü Wohnmöglichkeit für Praktikanten ü Bezahlung (bekommt Student bezahlt) ü Kosten (muss er etwas bezahlen) ü Praktikumsbestätigung ü freie Praktikumsplätze (muss ständig aktualisiert werden) ü Anforderungsprofil an Praktikanten ü für das Praktikum vorausgesetzter Ausbildungsstand ü Ziel des Praktikums - Erfolgsvaluierung
Qualitätskriterien für Praktikumsplätze werden beim nächsten Treffen erstellt.
9. Sitzung – Diskussion der nationalen Berufsbezeichnungen, Schaffung eines neuen Berufsbildes, Diskussion über die Eingliederung des Konduktorenberufs in eine medizinische und/oder pädagogische Berufsgruppe
Prof. Weber initiiert ein Brainstorming, um einen einvernehmlichen neuen Begriff zu finden; dabei werden genannt:
§ Conductive Fire, Anzünden, Initialzündung, Ignition; kindle (=Feuer entfachen) § Lebensenergie freisetzen § Regenbogen, Erde, Baum, Affe, Blume § Wachsen, Aufblühen § Kommunikation, Antizipation, Partizipation § Programmierer (Konduktor erstellt Programme) § Katalysator § Netzwerk, Entwickler § Hope (Hoffnung), Optimismus, Kraft § Weber: DCM – Dynamic Conductive (system) Management § Trainer (Manager wird von allen als positiver und passender empfunden) § Rehabilitationsmanagement ist ein bestehender Begriff § Berufsbezeichnungen müssen ansprechend sein, so dass man sich etwas vorstellen kann. § „multiple“ anstelle von mehrfachtherapeutisch
Weber folgert aus den Nennungen: § „DCM – Dynamic Conductive (system) Management“ § Trainer (Manager wird von allen als positiver und passender empfunden) § Rehabilitationsmanagement ist ein bestehender Begriff § Berufsbezeichnungen müssen ansprechend sein. So dass man sich etwas vorstellen kann. § „multiple“ anstelle von mehrfachtherapeutisch
Eine gemeinsame Berufsbezeichnung konnte nicht gefunden werden. Durch die vielen Anregungen ist Weiterdenken und Weiterüberlegen in Richtung eines neuen Berufstitels initiiert worden. |
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Gastgeber: Stiftung
Pfennigparade, Barlachstr. 26, 80804 München
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Begrüßung und kurze Vorstellung des aktuellen Standes der laufenden und geplanten Ausbildungen Begrüßung durch Herrn Steinmann Stand der Ausbildungen in den einzelnen Ländern:
Beginn im
September mit 24 Personen (12 über Sozialministerium, 12 über
Kultusministerium finanziert; DM 3.000,- Eigenbeitrag für die Teilnehmer) –
Die erste Prüfung bereits erfolgreich abgelegt: 30 Fragen mit 50 Punkten (60% müssen beantwortet werden) – alle Studenten bestanden. Teilnehmer: So-Schullehrer, Ergotherapeuten, Erzieher, 1 Konduktorin Referenten: Konduktive Themen nicht von Seiten des Petö-Instituts besetzt, sondern durch Konduktorinnen, die im „Westen“ tätig sind. Problem: Belastung der Studenten, weil sie gleichzeitig im Beruf stehen. Wichtig: Zufriedenheit der Studenten und der Institutionen, die später die Konduktorinnen beschäftigen werden. „Petö-pur“-Konflikt besteht weiterhin.
Ähnliche Probleme wie in München; Studenten haben sich 2 Prüfungstermine gewünscht; Arbeitsgruppen aus den verschiedenen Berufsgruppen haben sehr konstruktiv in der Vorbereitungsphase zusammengearbeitet. Ab dem 2.Semester nur noch „Vernetzungsfragen“. Studentenvertreter wurden gewählt – 1 Teilnehmer aus Deutschland, 1 Teilnehmer vom Institut Keil. Zusätzliche Angebote: wie schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit? Lehrgangsbegleitende Selbsterfahrungsgruppe. Hauptproblem: Finanzen! Kosten sehr hoch (öS 21.000,- pro Semester)
Beginn ist für Herbst geplant.
· Norwegen Vor Ostern wurde Antrag an Sozial- und Gesundheitsministerium gestellt. Vorschläge wurden ausgearbeitet, Entscheidung vom Ministerium steht noch aus. Postgraduate, Vollzeitstudium, 2-jährig, 1 Jahr Ausbildung, 1 Jahr supervidierte Praxis und wissenschaftliche Arbeit: nach dem System des „problem based learning“ aufgebaut Finanzierung: noch gänzlich offen; Gesamtkosten DM 1 Mill. pro Jahr (Kosten deswegen so hoch, weil die Praktikumsstellen erst errichtet werden müssen)
Bildungssystem in Norwegen wird möglicherweise an das übrige Europa
angepasst. Quantitativer Vergleich der Vorlesungen zu medizinischen Grundlagen
Diskussion: Ziel (laut Projekteinreichung): Festlegung der gemeinsamen Anteile der theoretischen Lehrangebote der teilnehmenden Institutionen unter Berücksichtigung der quantitativen Unterschiede.
Nomenklatorische Änderung von „theoretische Lehrangebote“ auf
Medizinische Grundlagen
Homepage Der grobe Aufbau der Homepage wurde festgelegt, Änderungen teilweise an Frau Anne Holzer, die für die technische Durchführung verantwortlich ist, übergeben. Einigung auf die Adresse: www.conductive-training.org Bis zum 15.5. müssen die Einträge der einzelnen Länder überarbeitet eintreffen:
1)
unter dem
Punkt „Partner“ – kurze Vorstellung der Einrichtung, Link zur Homepage der
Institution, 2) unter dem Punkt „Ausbildungsmöglichkeiten“ Präsentation der derzeit laufenden Ausbildungen.
Bitte diesen Termin unbedingt einhalten, weil nur so die Homepage zeitgerecht ins Web gehen kann!!
Medizinische Grundlagen – Feststellung der Gemeinsamkeiten
Bereich I: medizinisch-therapeutische Grundlagen
!! – Übereinstimmung vom Thematischen, allerdings noch nicht von Umfang und konkreten Inhalten dieser Vorlesungen
àEingliederung in Konduktive Inhalte:
Quantitativer Vergleich der Vorlesungen zu pädagogisch-psychologischen Grundlagen
àTrennung in 2 Bereiche, sowie ein kleiner soziologischer Bereich: 1. Grundlagen aus der Erziehungswissenschaft (incl. Pädagogik und Bildung) 2. Grundlagen der Psychologie
Grundlagen aus der Erziehungswissenschaft: Festlegung der Gemeinsamkeiten
!! – Übereinstimmung vom Thematischen, allerdings noch nicht von Umfang und konkreten Inhalten der Vorlesungen
Grundlagen der Psychologie: Festlegung der Gemeinsamkeiten
!! – Übereinstimmung vom Thematischen, allerdings noch nicht von Umfang und konkreten Inhalten der Vorlesungen eigenes, kleines Modul: „Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten“; ist in allen Ausbildungen enthalten. Methodik und Didaktik wird in den Konduktiven Bereich eingegliedert.
Quantitativer Vergleich der Vorlesungen zur Konduktion
Konduktion: Festlegung der Gemeinsamkeiten
!! – Übereinstimmung vom Thematischen, allerdings noch nicht von Umfang und konkreten Inhalten der Vorlesungen Zusammenfassung/Hausaufgabe/Planung: Für das nächste Treffen ist eine Verlängerung um ½ - 1 Tag notwendig, um die fehlenden Inhalte von diesem Treffen aufzuholen.
Nächstes Treffen: 14.6. – 17.6.2001 (Do – So)
Aufgaben:
1)
Kriterien für Praktikumsstellen – bitte so rasch wie möglich per mail
zuschicken! an KFI/Wien bis 15.5. 2) Homepage-Inhalte an Pfennigparade bis 15.5. 3) Kriterien der konduktiven Arbeit an Sutton bis 30.5. 4) Laut Antrag: a) Beschreibung der einzelnen Studienabschnitte hinsichtlich - Dauer - fachlichen Anforderungen für die praktischen und „theoretischen“ Prüfung sowie die mündliche/praktische Abschlussprüfung und/oder Abschlussarbeit b) Beobachtungs- und Beurteilungskriterien für die praktischen Prüfungen
c)
Erstellung eines Plans für die zeitliche Abfolge der „theoretischen“ und
praktischen Lerninhalte in Form an KFI/Wien bis 30.5.
Mag. Konstanze Rill legt ihre Funktion als Koordinatorin zurück – wünscht weiterhin viel Erfolg und Freude an der Arbeit. Andrea Sommer wird die Funktion übernehmen. Monika Weiszmann wird sie unterstützen.
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Gastgeber: Stiftung Pfennigparade, Barlachstr. 26, 80804 München
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Begrüßung
1. Arbeitssitzung: Überblick und Diskussion der StundentafelFernstudieneinheiten:
Österreich: 30 Stunden den medizinischen GL zuzuordnen 30 Stunden den GL aus Erziehungswissenschaften zuzuordnen 30 Stunden der Konduktion 60 Stunden der altersspezifischen Methodik und Didaktik Summe: 150 Stunden
Norwegen: Zuordnung zu den einzelnen Bereichen: 195 Stunden Vorlesungen 405 Stunden Studium davon 200 Stunden der Konduktion zuzuordnen 150 Stunden Medizinischen GL zuzuordnen 55 Stunden GL aus Erziehungswissenschaften Praxis: 960 Stunden
Aus der Erfahrung fehlen den KonduktorInnen und natürlich auch den PädagogInnen in erster Linie die medizinischen Grundlagen. Österreich: Der neue zweisemestrige Basislehrgang beginnt im Herbst 2001 (er ist obligate Voraussetzung für den Uni-Lehrgang) 225 Unterrichtseinheiten (davon 60 Selbststudium) - davon 105 UE den medizinischen Grundlagen zuzuordnen.
Überblick: Ausbildung in Wien und München sehr ähnlich. Wenn die Fernstudieneinheiten dazugerechnet werden, ist auch die Ausbildung in Norwegen vergleichbar. München: der Bereich der Psychologie ist sehr groß (ev. Schwerpunkt?)
2. Arbeitssitzung: Homepage: Die Homepage in der derzeitigen Form wurde präsentiert und gemeinsam redigiert. Verschiedene Änderungen sind noch durchzuführen und wurden an die Betreuerin in München, Frau Holzer, übermittelt. Voraussichtlich wird es doch eine Verzögerung geben; Juli 2001 scheint etwas zu knapp für die Durchführung der Änderungen. Darüber hinaus sollte bereits auf der Titelseite die Möglichkeit bestehen, die Sprache Englisch oder Deutsch zu wählen. Andrew Sutton erklärt sich bereit, über den Sommer die englischen Versionen der Texte zu redigieren.
3. Arbeitssitzung Vorstellung der Übersicht über die Qualitäts- und Quantitätskriterien für Praktikumsstellen siehe Beilage Festlegung der Gemeinsamkeiten:
· Gruppengröße: die Gruppengröße muss immer angegeben werden · Dauer der Gruppe: anstrebenswert sind folgende Zeiten: Elternschule: 1,5 – 2 Stunden Kindergarten: mind. 4 Stunden Schule: mind. 5 Stunden
alles mind. 12 Wochen pro Jahr
· Tagesablauf: konduktiver Ablauf · Kinder/Klienten: vorwiegend mit motorischer Beeinträchtigung · Mitarbeiter: mind. 1 Konduktorin pro Gruppe, unabhängig von der Gruppengröße · Supervision: 1) konduktive Gruppenleiterin wird supervidiert, wie sie die Studenten anleitet 2) regelmäßige Supervision der Gruppe
· Teambesprechung: mind. 1x pro Woche
· Dokumentation: schriftliche Ziele- und Programmerstellung für die Gruppe, laufende Dokumentation, ausführliche Doku 1-2x/Jahr
·
Zusätzl.
Angebote: Zugang zu den medizinischen Dienstleistungen entsprechend
dem Gesundheitswesen · Anzahl der PratkikantInnen je Gruppe: Je nach Gruppengröße 1-3 Studenten
Freitag, 15.6.2001 4. Arbeitssitzung Präsentation der theoretischen Prüfungen1) Österreich
Norwegen
UK Das Bildungssystem in UK unterscheidet sich deutlich von den anderen Partnerländern. Eine umfangreiche Änderung der Ausbildung ist für das nächste Jahr geplant. Derzeitiger Stand: - Jedes Semester – 1-2 geschriebene Aufsätze à 1500 – 2000 Wörter Thema wird vorgegeben (keine Wahl) – Inhalte: Kond. Päd., Psych. Päd., Patholog., Bewegungslehre - jedes Semester 1 mündliche Prüfung (20 – 40 Min.) Prüfungsfragen werden vorher ausgeteilt, dann nach Zufallsprinzip ausgewählt - am Ende des 3. Jahres: öffentliche Präsentation (15 – 20 Min.) geringe Auswahlmöglichkeit an Themen Ziel: Studenten müssen ihre Arbeit vertreten und begründen können! - schriftliche Prüfungen – nur 2, im ersten Semester, Fragen werden von der biologischen und physiologischen (medizin.) Fakultät gestellt und beurteilt - 2. Jahr – Forschung (research methods) - 3. Jahr – Dissertation, ca. 10.000 Wörter (keine Teamarbeit)
Konduktive Päd. jedes Semester Bewegungslehre Sem. 4+6 Pathologie Sem. 3 Other services Sem. 5 Profession practice Sem. 1
Fragen gestellt und benotet von NICE Alle Prüfungen sind moderiert von 1 Person von der Universität und von einem außenstehenden Prüfer. Ausgeklügeltes Kontrollsystem.
4 D-Pfennigparade Theoretische Prüfung: Am Ende der ersten 3 Semester über die Inhalte des jeweils vorgetragenen Stoffes. Beurteilung: sehr gut bestanden- bestanden – nicht bestanden Schriftliche Hausarbeit: Selbstgewähltes, eingereichtes Thema Inhalte: Fallbesprechung, Literaturarbeit, Bearbeitung spezieller konduktiver Fragestellungen Prüfung ausschließlich von der Pfennigparade erstellt und beurteilt.
5. Arbeitssitzung Vorstellung der praktischen Prüfungen
1) Österreich Siehe Beilage Praktika und praktische Prüfungen Siehe Beilage Beurteilungskriterien
2) Norwegen 1.Semester Praktikum im Center: Konduktoren in 3 konduktiven Gruppen. Am Anfang: 2 Wochen „Schnupperpraktikum“, dann 4 Wochen in der Mitte des 1.Sem. In der Mitte des Praktikums Evaluation, um die Sinnhaftigkeit der Fortsetzung des Studiums zu besprechen. 1.Prüfung: individuelle Analyse und Programm
Praktisch-methodische Übungen 4 Wochen auf der Uni
Anfang 2. Sem: 4 Wochen Praktikum in einer Klinik, Ziel: Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachleuten, Aufgabenstellungen von der Kursleitung. Aufgabenstellung z.B. Anwendung der konduktiven Förderung im Rahmen der familiären Situation für 1 Kind (konduktives Heimprogramm)
Ende 2.Semester: 6 Wochen im Center, Erstellung und Durchführung eines konduktiven Ablaufs. Persönlicher Supervisor und externer Prüfer.
In der Mitte von jeder Praktikumsphase hat d. Student ein Evaluationsgespräch mit dem Praxis-Tutor, um festzulegen, ob er gut genug ist, um das Studium fortzusetzen.
3) UK Festgelegte Kompetenzen, die in den einzelnen Abschnitten zu erreichen sind. Beurteilung: 1 fail 2 fail, but... 3 pass 4 merit good 5 excellent praktische Prüfung wird mit Video aufgezeichnet, als Sicherheit für alle Beteiligten, um Auseinandersetzungen im Nachhinein vorzubeugen.
6. Arbeitssitzung Festlegung der Gemeinsamkeiten bezüglich der Durchführung der Praktischen Abschlussprüfung:
Vor dieser praktischen Prüfung müssen gewisse Kompetenzen erworben werden, wie z.B.:
Darüber hinaus: 1) praktische Prüfungen müssen aufbauende Aufgaben enthalten 2) theoretische Prüfungen sollten nicht nur konduktive Fragen/Aufgaben enthalten, sondern auch auf die Grundlagen Bezug nehmen. 3) auch theoretische Prüfungen sollen immer komplexer werden.
Die Abschlussprüfung besteht aus folgenden Teilen:
Immer vor mind. 2 Gutachtern.
7. Arbeitssitzung Vorstellung des Konzeptes für die Praktikumsbörse5 Qualitätskriterien: 1) Konduktive Praxis - aktive Teilnahme der Studenten am Gruppengeschehen während des ganzen Ablaufs
2) Assessment (Beurteilung) laufende und abschließende Beurteilung nach transparenten Kriterien durch das zuständige Personal
3) Ethos/Richtlinien der Praktikumseinrichtung muss hinter der konduktiven Förderung stehen, Ressourcen zur Verfügung stellen.
4) Institutsleitung und Verwaltung Geld muss zur Ausbildung zur Verfügung gestellt werden Garantie für das Einhalten von Praktikumsvertrag
5) Personal Die Ausbildungsfunktion muss in der Jobdescription enthalten sein.
Mit Hilfe eines gut ausgearbeiteten Fragebogens soll die Entscheidung erleichtert werden, welche Einrichtungen als Praktikumsstellen in Frage kommen. Ziel: Auflistung der anerkannten Praktikumsstellen Auswahl der Praktikumsstelle auch durch die Studenten Die Leitungen der Einrichtungen müssen laufend evaluieren und die Qualitätskriterien aufrecht erhalten.
Samstag, 16.6.2001 8. Arbeitssitzung
Praktikumsbörse, nächste Schritte / Name: Im Internet mit Link in der HomepageAllgemeine Kriterien siehe „Konzept der Praktikumsbörse“ von Sutton Vorschlag (Weber): Strukturanalyse als Grundlage für die Praktikumsbörse. Im Buch 1995 wurde Strukturanalyse der damals bestehenden Gruppen veröffentlicht. Nach ähnlichem Schema sollten die nun konduktiv arbeitenden Einrichtungen beschrieben werden (in allen Ländern der EU-Partnerschaft) Vorschlag: jeder ergänzt noch mit eigenen Ideen für die Anerkennungskriterien und schickt sie zu Sutton; dieser erstellt einen Vorschlag für die Form der Beschreibung der einzelnen Praktikumsstellen, der dann beim nächsten Treffen festgelegt wird.
Evaluation Weber: stellt das Exposee vor Gesichtspunkte: Strukturqualität - Struktur der Partner des EU-Projekts - Struktur des Projekts Prozessqualität: - Fortgang, Teilergebnisse Ergebnisqualität: - Endergebnis ist nicht absehbar, daher schwer evaluierbar Allerdings sind Teilbereiche (z.B. erarbeitete Kriterien – Relevanz) sehr wohl evaluierbar. Das Exposee wird nochmals überarbeitet und ergänzt, beim nächsten Treffen beschlossen.
Anmerkung Keil/Weber:
Evaluation und Qualitätsmanagement werden in den letzten Jahren sehr groß
geschrieben und in Deutschland im Sozialbereich sogar vorgeschrieben
(eigene Qualitätsbeauftragte) 10. Arbeitssitzung Bericht aus Brüssel/Finanzen 1) anlässlich des Zwischenberichts Info aus Brüssel: es wurden eingereicht: die Partnerwechsel, die Änderung der geplanten Treffen und somit Kosten. Aus Brüssel klares NEIN, es wird nicht mehr bezahlt, als ursprünglich kalkuliert wurde. Kalkulation: EURO 120,- pro Tag und pro Person, Reisekosten sind im Vorhinein kalkuliert worden. Ob unter diesen Voraussetzungen ein Treffen in Siegen stattfinden kann (die höheren Reisekosten können durch billigere Wohnmöglichkeiten hereingebracht werden können), muss noch kalkuliert werden.
11. Arbeitssitzung Vergleich der Gewichtung der einzelnen Ausbildungen:
Zusammenfassung - Schwerpunktsetzung der einzelnen Ausbildungen
Auf lange Sicht gesehen muss eine Anpassung an das Europäische Bildungssystem (bezügl. Universitäten und Fachhochschule) angestrebt werden: nach 6 Sem.: Bachelor (3x60 ECTS) nach weiteren 4 Sem.: Master (2x60 ECTS) Derzeitige Selbsteinschätzung der einzelnen Ausbildungen: UK: Bachelor-Niveau Norwegen: z.B. Physios werden in Kürze Bachelor werden; daher Ausbildung aufbauend auf Bachelor-Niveau; wenn noch ein 2.Ausbildungsjahr dazukommt, wäre Masters-Niveau möglich Österreich: Es ist noch nicht entschieden, ob in Zukunft eine dreijährige grundständige Ausbildung mit Bachelor-Abschluss, oder eine auf Bachelor Abschlüssen (später voraussichtlich Physios, Lehrer etc.) aufbauende zum Master Degree, angeboten werden soll. Weißmann: Die Reflexion der eigenen Ausbildungen und die Entwicklung gemeinsamer Ideen, wie sie nun begonnen wurden, entsprechen dem eigentlichen Ziel des gemeinsamen Projekts.
Spezialisierung der einzelnen Ausbildungen kann zur Zeit noch nicht festgelegt werden. Weber: zuerst muss das Gemeinsame festgelegt werden; dann kristallisieren sich die Schwerpunktsetzungen von selber heraus. Beispiele für mögliche Spezialisierungen: Norwegen: konduktive Förderung einzelner Kinder zu Hause, in der Regelschule.. Österreich: spastikerspezifischer Sport, wahrnehmungsbeeinträchtigte Kinder, .. Sutton: Erwachsene, Parkinson, .. Die Diskussion sollte nach etwa 1 Jahr fortgesetzt werden. Weißmann: bittet darum, den Antrag immer wieder durchzulesen und sich vor Augen zu halten.
Interesse von Seiten anderer Länder an einer Teilnahme am EU-Projekt v.a. Spanien hat sich an alle Partner gewandt, wollen eigene Ausbildung installieren, wollen als Gäste an den Treffen teilnehmen (selbst finanziert). Alle Einrichtungen können sämtliche relevanten Informationen über die Homepage erhalten.
Projekt ist eingereicht, niemand kann mehr dazugenommen werden. Diskussion der Kooperationsmöglichkeiten
Zusammenfassung: Gemeinsamer Beschluss: es wird eine Kooperation, nicht aber die Teilnahme (auch nicht als Gast) am Projekt, angeboten. Weitere Vorgangsweise: Schreiben an Spanier, dass mehrere Partner in London beim Kongress sein werden, die sich dort gerne mit ihnen zusammensprechen. Im Anschluss daran werden die EU-Partnerländer die Spanier zu sich einladen (auf ihre eigenen Kosten) – wobei auch der umgekehrte Weg (nämlich, dass die Spanier die Partner einladen) denkbar ist. Dies stellt einen Präzedenzfall dar und legt den Umgang mit anderen potentiellen Interessenten fest.
13. Arbeitssitzung Veröffentlichungen der Teilergebnisse außerhalb der Homepage: Vorerst institutseigene Zeitschriften Weißmann: Bittet darum, immer Kopien zu schicken und Angabe der Zeitschrift, in der Artikel veröffentlicht wurde. Bitte, immer folgenden Satz anführen: „Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Gemeinschaft im Rahmen des Sokrates-Programms finanziert“. Sowie als Fußnote od. Appendix: „Der Inhalt des Projekts gibt nicht notwendigerweise die Ansichten der Europäischen Gemeinschaft wieder, und letztere übernimmt dafür keinerlei Haftung“
Hausübungen bis zum nächsten Treffen: · Kurze Beschreibung Inhalte der einzelnen Vorlesungen
·
Welche
Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wissen soll ein Student im Laufe des Lehrganges
erwerben –
·
Grundkonzept
für Handbuch (=Aufgabe von Uni Siegen) –
·
Norwegens
Spezialaufgabe ist die Erstellung einer internationalen Literaturliste zur
konduktiven Förderung – · Ergänzung der Anerkennungskriterien für praktische Ausbildungsstellen an Andrew Sutton schicken
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