Ergebnisse der Projekttreffen:

 

1. Treffen vom 25.01. - 27.01.2001

2. Treffen vom 19.04. - 21.04.2001

3. Treffen vom 14.06. - 17.06.2001

 

1.Treffen vom 25.01.-27.01.2001

Gastgeber: KFI, Bergsteiggasse 36 – 38, 1170 Wien

 
Ergebnisprotokoll:

1. Sitzung - Kurze Vorstellung des aktuellen Standes der  laufenden und geplanten Ausbildungen

 ·     Stiftung Pfennigparade:

Weiterbildung hat im September begonnen - bisher sind 5 Blöcke gelaufen.

·      Tromsö, Norwegen

Sozial- und Gesundheitsministerium haben beschlossen, dass eine Ausbildung installiert werden soll.  Derzeit geplant: 4 Semester auf Fachhochschulniveau.

·      Karin Weber

Begriffsklärung: „konduktive Förderung“

3 Säulen: Therapie – Pädagogik – Pflege

dadurch muss auch die Finanzierung dreigeteilt werden, was in allen Ländern Probleme bereitet.

·      Institut Keil und KFI, Wien

Universitätslehrgang läuft seit September 2000

 

 

2. Sitzung - 1. Teilschritt: Fort- und Weiterbildungsziele

 

Gemeinsamer Nenner:

1.    Eine ausgebildete Konduktorin soll in der Lage sein, während des gesamten Tagesablaufs konduktiv zu arbeiten. Zu diesem Zweck benötigt sie unter anderem medizinisch-therapeutische und pädagogisch-psychologische Kompetenzen.

2.    Eine ausgebildete Konduktorin soll in der Lage sein, eine Gruppe konduktiv zu führen.

3.    Zielgruppe: primär Menschen mit cerebral bedingten Bewegungsbeeinträchtigungen.

 

 3. Sitzung – 2. Teilschritt - Kompetenzbereiche der Konduktorin

 

Gemeinsamer Nenner:

a)      Schlüsselqualifikationen:

ü       positive Grundeinstellung

ü       Einfühlungsvermögen

ü       aktive und passive Kritikfähigkeit

ü       Lernbereitschaft

ü       Teamfähigkeit,

ü       Dialog- und Kommunikationsfähigkeit

ü       Antizipationsfähigkeit

ü       Authentizität

ü       Fähigkeit, zu motivieren

ü       Fähigkeit, gleichzeitig auf folgenden Persönlichkeitsebenen zu arbeiten, nämlich: auf der sozial-emotionalen,
 mentalen und physischen Ebene, sowie gleichzeitig auf einer Meta-Ebene der zu entwickelnden Selbststeuerung.

 

b)      spezifische Kompetenzen:

ü       individuelle Ziele- und Förderplanerstellung in Hinblick auf Praxis- und Alltagsrelevanz im motorischen,
 pädagogischen, sprachlichen, kognitiven, psycho-sozial-emotionalen und Selbsthilfebereich

ü       Erstellung der Gruppenziele

ü       Erstellung und Durchführung Konduktiver Programme

ü       Leitung und Führung von Gruppen im konduktiven Sinne

ü       konduktive Dokumentation

ü       Verstehen von Befunden

ü       Entwicklungsdiagnostik

ü       Elternarbeit

ü       Hilfsmittelversorgung

ü       Gestaltung eines konduktiven Tagesablaufs

ü       Einsatz aller Fazilitationsmöglichkeiten

ü       Anwendung des rhythmisch kontinuierlichen Intendierens

 

 

4. Sitzung – 3. Teilschritt – Zugangsvoraussetzungen für die LehrgangsteilnehmerInnen

 

Gemeinsamer Nenner:

1.    Grundvoraussetzung für die Lehrgangsteilnahme ist eine pädagogische oder therapeutische Grundausbildung
ODER bei einer grundständigen Ausbildung Matura.

2.    Unabhängig davon, ob es sich um eine grundständige oder aufbauende Ausbildung handelt, ist es wichtig, den Qualified Conductor Status (QCS) zu erreichen, der in den einzelnen Ländern möglichst ähnlich sein sollte.

3.    Bei einem Aufbaustudium werden jedenfalls pädagogische und therapeutische Grundberufe anerkannt.

 

 

5. Sitzung: Terminvereinbarung – Homepage –

 

a) Terminvereinbarung:

2.Treffen im April 2001:

 19.4. – 21.4.2001 - München – Stiftung Pfennigparade (Beginn etwa 10 Uhr)

voraussichtliche Teilnehmer:         

5 Österreicher, 2 Norweger, Sutton, Weber, Teilnehmer aus München

 

3.Treffen im Juni 2001

14.6. – 16.6.2001 – Institut Keil, Wien/A

 

4.Treffen im Jänner 2002

17.1. – 19.1.2002, Uni Siegen, Siegen /D

 

5.Treffen im April 2002

18.4. – 20.4.2002, Foundation of Conductive Education, Birmingham/UK

 

6. Treffen im Juni 2002

13.6. – 15.6.2002, Institut Keil, Wien/A

 

7. Treffen im November 2002

7.11. – 9.11.2002, ÖVSE (in Zukunft: Verein KoMIt), Wien/A

 

8. Treffen März 2003

Stiftung Pfennigparade, München/D

 

9. Treffen Juni 2003

KFI; Wien/A

 

b) Homepage

 

Stiftung Pfennigparade hat einen Entwurf für eine Homepage über dieses Projekt erstellt.

 Homepage-Adressen fehlen noch von Tromsö, Birmingham, ÖVSE (in Zukunft: Verein KoMIt), KFI und alle Ausbildungslehrgänge.

Beim Treffen in München (Stiftung Pfennigparade) kann die Homepage besser präsentiert werden.

 

 

6. Sitzung – 4. Teilschritt – Anerkannte Vorqualifikationen und etwaige Anrechenbarkeit von Vorstudien

 

Zu dem geplanten Thema kann keine gemeinsame Stellungnahme gefunden werden, da es in der Vorbereitungsphase zu Missverständnissen gekommen ist und Unterlagen aus den einzelnen Ländern fehlen. Darüber hinaus wird das Procedere nicht von allen als sinnvoll akzeptiert.

 

Neues Thema:

Vergleich der vorhandenen und geplanten Ausbildungen im Hinblick auf die angebotenen Inhalte.

 

2 Bereiche:

Grundlagen

                            Medizin und Therapie

                            Psychologie (incl. Pädagogik)

                            Erziehungswissenschaften und Soziologie

                            Didaktik und Methodik

                            EDV

 

Ziel ist es nun, die groben Inhalte festzulegen und den großen Bereichen zuzuordnen, allerdings noch nicht in quantitativer Hinsicht.

 

Medizinisch therapeutische Grundlagen:

ü       Funktionelle Anatomie des Bewegungsapparates, der Sinnesorgane, des Sprechapparates

ü       Bewegungsphysiologie

ü       Bewegungslehre und –analyse

ü       Neuroanatomie und –physiologie

ü       Symptomenlehre

ü       Gesundheitslehre

ü       Neuropathologie

ü       Klinische Pathologie

ü       Orthopädie

ü       Intrauterine Entwicklung/Kinderheilkunde

ü       Hygiene

ü       Krankenpflege und Pharmakologie

ü       Sozialmedizin und Sozialrecht

ü       div. Therapiebereiche und –methoden

ü       Feststellung des Bewegungsstatus im Rahmen eines Konduktiven Assessments

 

Pädagogik/Psychologie/Soziologie:

Die weitere Zuordnung zu den großen Bereichen wurde auf das nächste Treffen vertagt

 

 

7. Sitzung – Festlegung der nächsten Arbeitsschritte

 

Bis zum nächsten Treffen zu erledigen von:

offen aus dem 1.Treffen:

Ideensammlung für Praktikumsbörse

Präsentation des entwickelten Homepagekonzeptes.

 

ð     Vorstellung aller vorhandenen Ausbildungskonzepte.

 

ð     im Hinblick auf Vorqualifikation und Anrechenbarkeit die Curricula anderer Berufsgruppen in den einzelnen Ländern einholen, v.a. dort, wo die Ausbildung aufbauend ist (von Wien vorhanden, von München und Norwegen fehlend)

 

ð     im Anschluss an die Arbeitssitzung „Brainstorming zur Praktikumsbörse“ wird von A. Sutton bis April ein Grobkonzept für eine Praktikumsbörse erstellt.

 

ð     Eine Übersicht über die eingelangten „Hausaufgaben“ der Teilnehmer wird bis zum nächsten Treffen als Arbeitsunterlage von der EU-Koordinatorin erstellt. Voraussetzung dafür: rechtzeitiges Eintreffen der „Hausaufgaben“ so wie es diesmal dankenswerter Weise auch passiert ist.

 

 

8. Sitzung: 26.1. nachmittags

 

Bericht Monika Weißmann von Telefongespräch mit G. Schmidt:

Dieser ist damit sehr einverstanden, wenn Prof. Weber die wissenschaftliche Evaluation übernimmt, weil er diese Aufgabe „als Privatperson hätte durchführen“ müssen.

 

Prof. Weber dankt für die Wahl und nimmt sie gerne an.

Konstanze Rill wird den Antrag bei der EU stellen.

 

 

Ideensammlung für Praktikumsbörse:

Es geht in dieser Sitzung nicht um Qualitätskriterien für Praktikumsplätze, sondern um die Erstellung einer Praktikumsbörse.

 

Praktikumsbörse muss enthalten:

ü       Art und Zusammensetzung der Gruppe/n (Altersstufe, Behinderungsform, ..)

ü       Ort der Gruppen

ü       Öffnungszeiten der Gruppen

ü       Professionen der Mitarbeiter

ü       Angaben über den Praxisleiter

ü       Supervision des Praktikums (durch wen, wie oft)

ü       Anzahl Praktikumsplätze

ü       Dauer des Praktikums

ü       Wohnmöglichkeit für Praktikanten

ü       Bezahlung (bekommt Student bezahlt)

ü       Kosten (muss er etwas bezahlen)

ü       Praktikumsbestätigung

ü       freie Praktikumsplätze (muss ständig aktualisiert werden)

ü       Anforderungsprofil an Praktikanten

ü       für das Praktikum vorausgesetzter Ausbildungsstand

ü       Ziel des Praktikums - Erfolgsvaluierung

 

Qualitätskriterien für Praktikumsplätze werden beim nächsten Treffen erstellt.

 

 9. Sitzung – Diskussion der nationalen  Berufsbezeichnungen, Schaffung eines neuen Berufsbildes, Diskussion über die Eingliederung des Konduktorenberufs in eine medizinische und/oder pädagogische Berufsgruppe

 

Prof. Weber initiiert ein Brainstorming, um einen einvernehmlichen neuen Begriff zu finden; dabei werden genannt:

 

§      Conductive Fire, Anzünden, Initialzündung, Ignition; kindle (=Feuer entfachen)

§      Lebensenergie freisetzen

§      Regenbogen, Erde, Baum, Affe, Blume

§      Wachsen, Aufblühen

§      Kommunikation, Antizipation, Partizipation

§      Programmierer (Konduktor erstellt Programme)

§      Katalysator

§      Netzwerk, Entwickler

§      Hope (Hoffnung), Optimismus, Kraft

§      Weber: DCM – Dynamic Conductive (system) Management

§      Trainer (Manager wird von allen als positiver und passender empfunden)

§      Rehabilitationsmanagement ist ein bestehender Begriff

§      Berufsbezeichnungen müssen ansprechend sein, so dass man sich etwas vorstellen kann.

§      „multiple“ anstelle von mehrfachtherapeutisch

 

Weber folgert aus den Nennungen:

§      „DCM – Dynamic Conductive (system) Management“

§      Trainer (Manager wird von allen als positiver und passender empfunden)

§      Rehabilitationsmanagement ist ein bestehender Begriff

§      Berufsbezeichnungen müssen ansprechend sein. So dass man sich etwas vorstellen kann.

§       „multiple“ anstelle von mehrfachtherapeutisch

 

Eine gemeinsame Berufsbezeichnung konnte nicht gefunden werden. Durch die vielen Anregungen ist Weiterdenken und Weiterüberlegen in Richtung eines neuen Berufstitels initiiert worden.

back
 

2. Treffen: 19.04. – 21.04.2001

Gastgeber: Stiftung Pfennigparade, Barlachstr. 26, 80804 München

 

Ergebnissprotokoll

Begrüßung und kurze Vorstellung des aktuellen Standes der laufenden und geplanten Ausbildungen

Begrüßung durch Herrn Steinmann

Stand der Ausbildungen in den einzelnen Ländern:

 

  • Pfennigparade

Beginn im September mit 24 Personen (12 über Sozialministerium, 12 über Kultusministerium finanziert; DM 3.000,- Eigenbeitrag für die Teilnehmer) –
2 Teilnehmer sind ausgestiegen.

Die erste Prüfung bereits erfolgreich abgelegt: 30 Fragen mit 50 Punkten (60% müssen beantwortet werden) – alle Studenten bestanden.

Teilnehmer: So-Schullehrer, Ergotherapeuten, Erzieher, 1 Konduktorin

Referenten: Konduktive Themen nicht von Seiten des Petö-Instituts besetzt, sondern durch Konduktorinnen, die im „Westen“ tätig sind.

Problem: Belastung der Studenten, weil sie gleichzeitig im Beruf stehen.

Wichtig: Zufriedenheit der Studenten und der Institutionen, die später die Konduktorinnen beschäftigen werden.

„Petö-pur“-Konflikt besteht weiterhin.

 

  • Wien/KFI/Institut Keil/ ÖVSE

Ähnliche Probleme wie in München; Studenten haben sich 2 Prüfungstermine gewünscht; Arbeitsgruppen aus den verschiedenen Berufsgruppen haben sehr konstruktiv in der Vorbereitungsphase zusammengearbeitet.

Ab dem 2.Semester nur noch „Vernetzungsfragen“.

Studentenvertreter wurden gewählt – 1 Teilnehmer aus Deutschland, 1 Teilnehmer vom Institut Keil.

Zusätzliche Angebote: wie schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit? Lehrgangsbegleitende Selbsterfahrungsgruppe.

Hauptproblem: Finanzen! Kosten sehr hoch (öS 21.000,- pro Semester)

 

  • SCORE/Siegen

 Beginn ist für Herbst geplant.

 

·         Norwegen

Vor Ostern wurde Antrag an Sozial- und Gesundheitsministerium gestellt. Vorschläge wurden ausgearbeitet, Entscheidung vom Ministerium steht noch aus.

Postgraduate, Vollzeitstudium, 2-jährig, 1 Jahr Ausbildung, 1 Jahr supervidierte Praxis und wissenschaftliche Arbeit: nach dem System des „problem based learning“ aufgebaut

Finanzierung: noch gänzlich offen; Gesamtkosten DM 1 Mill. pro Jahr (Kosten deswegen so hoch, weil die Praktikumsstellen erst errichtet werden müssen)

Bildungssystem in Norwegen wird möglicherweise an das übrige Europa angepasst.
 

Quantitativer Vergleich der Vorlesungen zu medizinischen Grundlagen

 

Diskussion:

Ziel (laut Projekteinreichung): Festlegung der gemeinsamen Anteile der theoretischen Lehrangebote der teilnehmenden Institutionen unter Berücksichtigung der quantitativen Unterschiede.

 

Nomenklatorische Änderung von „theoretische Lehrangebote“ auf
à „Grundlagenwissen“

 

Medizinische Grundlagen

Land

Stunden

UE à 45 Min.

ECTS

Anm.

Norwegen

75 Std.

100 UE

3 ECTS

2 Wo/37,5 Std.

Österreich

125 Std.

165 UE

5 ECTS

 

UK

225 Std.

300 UE

9 ECTS

 

Deutschland

82,5 Std.

110 UE

3,3 ECTS

 

 

Homepage

Der grobe Aufbau der Homepage wurde festgelegt, Änderungen teilweise an Frau Anne Holzer, die für die technische Durchführung verantwortlich ist, übergeben.

Einigung auf die Adresse: www.conductive-training.org 

Bis zum 15.5. müssen die Einträge der einzelnen Länder überarbeitet eintreffen:

1)       unter dem Punkt „Partner“ – kurze Vorstellung der Einrichtung, Link zur Homepage der Institution,
falls vorhanden, wird eingerichtet.

2)       unter dem Punkt „Ausbildungsmöglichkeiten“ Präsentation der derzeit laufenden Ausbildungen.

 

Bitte diesen Termin unbedingt einhalten, weil nur so die Homepage zeitgerecht ins Web gehen kann!!

 

Medizinische Grundlagen – Feststellung der Gemeinsamkeiten

 

Bereich I: medizinisch-therapeutische Grundlagen

Thema

N

UK

D

A

Übereinst.

Funkt. Anatomie u. Physiologie

    des Bewegungsapparats

x

x

x

x

!!

    der Sinnesorgane

x

x

x

x

!!

    des Sprechapparates

x

x

x

x

!!

Bewegungslehre und –analyse,

Bewegungsstatus

x

x

x

x

!!

Neuroanatomie u. –physiologie

x

x

x

x

!!

Neuropathologie

x

x

x

x

!!

Symptomenlehre, klin. Pathologie, v.a. ICP

x

x

x

x

!!

Gesundheitslehre

 

 

 

 

 

Orthopädie

x

x

x

x

!!

Intrauterine Entwicklung

x

 

x

x

 

Kinderheilkunde

x

x

 

x

 

Hygiene

 

x

 

x

 

Krankenpflege 

 

 

 

 

 

Pharmakologie

 

x

x

 

 

Sozialmedizin

 

 

 

 

 

Sozialrecht

x

 

 

 

 

Div. Therapiebereiche und –methoden

x

x

x

x

!!

Kinder- und Jugendpsychiatrie

 

 

x

 

 

 

!! – Übereinstimmung vom Thematischen, allerdings noch nicht von Umfang und konkreten Inhalten dieser Vorlesungen

 

àEingliederung in Konduktive Inhalte:

 

Dehnen, Lagerung

 

 

 

 

 

Bewegungstherapeutische Grundlagen

 

 

 

 

 

Perzeptionstherap. und sprachtherap. Grundlagen

 

 

 

 

 

Mund- und Esstherapie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quantitativer Vergleich der Vorlesungen zu pädagogisch-psychologischen Grundlagen 

Land

Stunden

UE à 45 Min.

ECTS

 

Norwegen

75 Std.

100 UE

3 ECTS

 

Österreich

90 Std.

120 UE

3,6 ECTS

Excl. Meth./Did.

UK

45 Std.

60 UE

1,8 ECTS

 

Deutschland

102 Std.

136 UE

4,1 ECTS

Incl. Meth./Did.

 

àTrennung in 2 Bereiche, sowie ein kleiner soziologischer Bereich:

1. Grundlagen aus der Erziehungswissenschaft (incl. Pädagogik und Bildung)

2. Grundlagen der Psychologie

 

Grundlagen aus der Erziehungswissenschaft: Festlegung der Gemeinsamkeiten 

Thema

N

UK

D

A

Übereinst.

                          A.   ALLGEMEINE

Zentrale Begriffe

x

 

x

x

 

Ausgewählte Lerntheorien

x

x

x

x

!!

Entwicklungs- u. Erziehungstheorien

x

x

x

 

 

Tätigkeitstheorien

x

x

x

x

!!

                          B.   SPEZIELLE

Spielpädagogik

x

x

x

x

!!

Körperbehindertenpädagogik

 

 

x

 

 

Entwicklungs-(Förder)diagnostik

x

 

x

x

 

Nationale Systeme der (Re)-Habilitation

x

x

x

x

!!

 

!! – Übereinstimmung vom Thematischen, allerdings noch nicht von Umfang und konkreten Inhalten der Vorlesungen

 

Grundlagen der Psychologie: Festlegung der Gemeinsamkeiten 

Thema

N

UK

D

A

Übereinst.

Allgemeine Psychologie

x

 

x

x

 

Pädagogische Psychologie

x

x

x

x

!!

Entwicklungspsychologie (incl. Sensomotor. Entw. und mögliche Funktionsstörungen)

x

x

x

x

!!

Sozialpsychologie

 

 

x

 

 

Überblick über psycholog. Diagnostik und Tests

x

 

x

x

 

Neuropsychologie

x

x

x

x

!!

Tiefenpsychologie

 

 

 

x

 

Gruppenpsychologie

x

 

 

 

 

Grundlagen d. Gesprächsführung

x

 

x

x

 

 

!! – Übereinstimmung vom Thematischen, allerdings noch nicht von Umfang und konkreten Inhalten der Vorlesungen

 eigenes, kleines Modul: „Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten“; ist in allen Ausbildungen enthalten.

 Methodik und Didaktik wird in den Konduktiven Bereich eingegliedert.

 

Quantitativer Vergleich der Vorlesungen zur Konduktion 

Land

Stunden

UE à 45 Min.

ECTS

 

Norwegen

413 Std.

550 UE

16,5 ECTS

 

Österreich

 

Summe Kond.

67,5 Std.

168 Std.

90 UE

225 UE

2,7 ECTS

6,8 ECTS

=9,5 ECTS

Allgem.

Altersspezif.

UK

270 Std.

360 UE

10,8 ECTS

 

Deutschland

99 Std.

132 UE

4 ECTS

 

 

Konduktion: Festlegung der Gemeinsamkeiten 

Thema

N

UK

D

A

Übereinst.

                          A.   ALLGEMEINE

Geschichte der Kond.

x

x

x

x

!!

Philosophie und Menschenbild

 

x

x

x

 

Der konduktive Lernprozess

x

x

x

x

!!

Theoret. Grundlagen der KF

x

x

x

x

!!

Die Konduktive Gruppe

x

x

x

x

!!

Der/die Konduktor/in

x

x

x

x

!!

Der kond. Tagesablauf

x

x

x

x

!!

Konduktive Beobachtung

x

x

x

x

!!

Rhythmisch kontinuierl. Intendieren

x

x

x

x

!!

Konduktive (Raum)Ausstattung

x

x

x

x

!!

Kond. Dokumentation

x

x

x

x

!!

                          B.   SPEZIELLE KONDUKTIVE ELEMENTE

Altersspezifische Kond. Inhalte

x

x

x

x

!!

Behinderungsspezif. kond. Inhalte

x

x

x

x

!!

Verschiedene Rahmenbedingungen

x

x

x

x

!!

                         C.   METHODIK und DIDAKTIK

 

 

 

 

 

 

NOCH NICHT AUSGEARBEITET

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

!! – Übereinstimmung vom Thematischen, allerdings noch nicht von Umfang und konkreten Inhalten der Vorlesungen

Zusammenfassung/Hausaufgabe/Planung: 

Für das nächste Treffen ist eine Verlängerung um ½ - 1 Tag notwendig, um die fehlenden Inhalte von diesem Treffen aufzuholen.

 

Nächstes Treffen: 14.6. – 17.6.2001 (Do – So)

 

Aufgaben:

1)       Kriterien für Praktikumsstellen – bitte so rasch wie möglich per mail zuschicken!
      Nur dann kann eine Synopse erstellt werden.     

      an KFI/Wien                 bis 15.5.

 2)       Homepage-Inhalte                                               an Pfennigparade          bis 15.5.

 3)       Kriterien der konduktiven Arbeit                            an Sutton                     bis 30.5.

 4)       Laut Antrag:

       a) Beschreibung der einzelnen Studienabschnitte hinsichtlich

         -  Dauer

    - fachlichen Anforderungen für die praktischen und „theoretischen“ Prüfung sowie die mündliche/praktische Abschlussprüfung und/oder Abschlussarbeit

  b) Beobachtungs- und Beurteilungskriterien für die praktischen Prüfungen

  c) Erstellung eines Plans für die zeitliche Abfolge der „theoretischen“ und praktischen Lerninhalte in Form
      einer Stundentafel

an KFI/Wien                 bis 30.5.

 

Mag. Konstanze Rill legt ihre Funktion als Koordinatorin zurück – wünscht weiterhin viel Erfolg und Freude an der Arbeit. Andrea Sommer wird die Funktion übernehmen. Monika Weiszmann wird sie unterstützen.

 

back

 

3. Treffen: 14.06. - 17.06.2001

Gastgeber: Stiftung Pfennigparade, Barlachstr. 26, 80804 München

 

Ergebnissprotokoll

 

Begrüßung

 

1. Arbeitssitzung:

Überblick und Diskussion der Stundentafel

Fernstudieneinheiten:

 

Österreich:       30 Stunden den medizinischen GL zuzuordnen

                        30 Stunden den GL aus Erziehungswissenschaften zuzuordnen

                        30 Stunden der Konduktion

                        60 Stunden der altersspezifischen Methodik und Didaktik

Summe:         150 Stunden

 

Norwegen: Zuordnung zu den einzelnen Bereichen:

                      195 Stunden Vorlesungen

                      405 Stunden Studium

davon

                               200 Stunden der Konduktion zuzuordnen

                              150 Stunden Medizinischen GL zuzuordnen

                                              55 Stunden GL aus Erziehungswissenschaften

Praxis:         960 Stunden

 

Aus der Erfahrung fehlen den KonduktorInnen und natürlich auch den PädagogInnen in erster Linie die medizinischen Grundlagen.

Österreich: Der neue zweisemestrige Basislehrgang beginnt im Herbst 2001 (er ist obligate Voraussetzung für den Uni-Lehrgang)

225 Unterrichtseinheiten (davon 60 Selbststudium) - davon 105 UE den medizinischen Grundlagen zuzuordnen.

 

Überblick:

Ausbildung in Wien und München sehr ähnlich.

Wenn die Fernstudieneinheiten dazugerechnet werden, ist auch die Ausbildung in Norwegen vergleichbar.

München: der Bereich der Psychologie ist sehr groß (ev. Schwerpunkt?)

 

Bereich

A

D

N

UK

Medizin. GL

165 UE

110 UE

225 UE

 

Erziehungswissensch.

75 UE

 

70 UE

 

Psycholog. GL

45 UE

 

60 UE

 

Konduktion

300 UE

218 UE

310 UE

 

(davon altersspezif.)

(210 UE)

114 UE

 

 

 

2. Arbeitssitzung:

Homepage:

Die Homepage in der derzeitigen Form wurde präsentiert und gemeinsam redigiert. Verschiedene Änderungen sind noch durchzuführen und wurden an die Betreuerin in München, Frau Holzer, übermittelt.

Voraussichtlich wird es doch eine Verzögerung geben; Juli 2001 scheint etwas zu knapp für die Durchführung der Änderungen. Darüber hinaus sollte bereits auf der Titelseite die Möglichkeit bestehen, die Sprache Englisch oder Deutsch zu wählen.

Andrew Sutton erklärt sich bereit, über den Sommer die englischen Versionen der Texte zu redigieren.

 

3. Arbeitssitzung

Vorstellung der Übersicht über die Qualitäts- und Quantitätskriterien für Praktikumsstellen siehe Beilage

Festlegung der Gemeinsamkeiten: 

  1.  Ein Praktikumsplatz wird nur dann als Praktikumsplatz anerkannt, wenn er die Kriterien der Ausbildungseinrichtung  erfüllt. 
    Diesbezüglich muss ein Vertrag zwischen der Ausbildungseinrichtung und der Pratkikumsstelle geschlossen und die Gruppe inspiziert werden.

  2. Kooperation von der Ausbildungsstelle und der Praktikumsstelle muss eng sein, daher sollen auch die Tutoren das Praktikum supervidieren.
    Die anleitende KonduktorIn muss vom Studententraining überzeugt sein und auch die zeitlichen und finanziellen Ressourcen
    dafür haben. Diese müssen vom Management zur Verfügung gestellt werden.

 

·         Gruppengröße:                   die Gruppengröße muss immer angegeben werden

·         Dauer der Gruppe:              anstrebenswert sind folgende Zeiten:

            Elternschule:                1,5 – 2 Stunden

            Kindergarten:                mind. 4 Stunden

            Schule:                        mind. 5 Stunden

 

alles mind. 12 Wochen pro Jahr

 

·          Tagesablauf:                       konduktiver Ablauf

·           Kinder/Klienten:                  vorwiegend mit motorischer Beeinträchtigung

·           Mitarbeiter:                         mind. 1 Konduktorin pro Gruppe, unabhängig von der Gruppengröße

·           Supervision:                        1) konduktive Gruppenleiterin wird supervidiert, wie sie die Studenten anleitet

                                                 2) regelmäßige Supervision der Gruppe

 

·         Teambesprechung:  mind. 1x pro Woche

 

·          Dokumentation:                  schriftliche Ziele- und Programmerstellung für die Gruppe, laufende Dokumentation,

                                               ausführliche Doku 1-2x/Jahr

·         Zusätzl. Angebote:  Zugang zu den medizinischen Dienstleistungen entsprechend dem Gesundheitswesen
      des jeweiligen Landes muss gegeben werden

·         Anzahl der PratkikantInnen je Gruppe: Je nach Gruppengröße 1-3 Studenten

 

Freitag, 15.6.2001  

4. Arbeitssitzung 

Präsentation der theoretischen Prüfungen

 

1)       Österreich

 

 

Inhalte

Zeitpunkt

Form

Anm.

1. Prüfung

Grundlagen:

-medizin.-therapeut.

-päd.,psych.,soziol.

-konduktive

Ende 1.Sem.

schriftlich

 

2. Prüfung

Konduktion und Vernetzung mit den Grundlagen I

Ende 2.Sem.

schriftlich

 

Referat

Über Inhalte aus dem Literaturstudium

Während 3.Sem.

mündlich

20 Min.

3. Prüfung

Konduktion und Vernetzung mit den Grundlagen II

Und altersspezif. Methodik und Didaktik

Ende 3. Sem.

schriftlich

 

Abschluss-prüfung

Thema der Abschlussarbeit

Und ges. Lehrstoff der 4 Semester

Ende des 4.Sem.

komissionelle Prüfung

 

Abschluss-arbeit

Eingereichtes, bewilligtes Thema

Abgabe Ende 4.Sem.

schriftlich

30 Seiten, wissensch. Kriterien

 

Norwegen

 

Inhalte

Zeitpunkt

Form

Anm.

1. Prüfung

Grundlagen:

-medizin.-therapeut.

-päd.,psych.,soziol.

-konduktive

Ende 1.Sem.

schriftlich

6 Stunden

1. Hausarbeit

Aus der Praxis

Ende 1.Sem.

schriftlich

5-10 Seiten

2. Hausarbeit

Aus der Praxis, Themenbereiche 4&5

Mitte 2. Sem.

schriftlich

5-10 Seiten

2. Prüfung

Konduktion und Vernetzung mit der eigenen Praxis

Ende 2. Sem.

Schriftlich

und

mündlich

Hausarbeit 30 Seiten; 40 Min.

 

 UK

Das Bildungssystem in UK unterscheidet sich deutlich von den anderen Partnerländern. Eine umfangreiche Änderung der Ausbildung ist für das nächste Jahr geplant. Derzeitiger Stand: 

-           Jedes Semester – 1-2 geschriebene Aufsätze à 1500 – 2000 Wörter

Thema wird vorgegeben (keine Wahl) – Inhalte: Kond. Päd., Psych. Päd., Patholog., Bewegungslehre

-          jedes Semester 1 mündliche Prüfung (20 – 40 Min.)

Prüfungsfragen werden vorher ausgeteilt, dann nach Zufallsprinzip ausgewählt

-           am Ende des 3. Jahres: öffentliche Präsentation (15 – 20 Min.)

geringe Auswahlmöglichkeit an Themen

Ziel: Studenten müssen ihre Arbeit vertreten und begründen können!

-          schriftliche Prüfungen – nur 2, im ersten Semester, Fragen werden von der biologischen und physiologischen (medizin.) Fakultät gestellt und beurteilt

-           2. Jahr – Forschung (research methods)

-           3. Jahr – Dissertation, ca. 10.000 Wörter (keine Teamarbeit)

 

Konduktive Päd.                        jedes Semester

Bewegungslehre                       Sem. 4+6

Pathologie                                Sem. 3

Other services                          Sem. 5

Profession practice                   Sem. 1

 

Fragen gestellt und benotet von NICE

Alle Prüfungen sind moderiert von 1 Person von der Universität und von einem außenstehenden Prüfer.

Ausgeklügeltes Kontrollsystem.

 

4 D-Pfennigparade

Theoretische Prüfung:

Am Ende der ersten 3 Semester über die Inhalte des jeweils vorgetragenen Stoffes. Beurteilung: sehr gut bestanden- bestanden – nicht bestanden 

Schriftliche Hausarbeit:

Selbstgewähltes, eingereichtes Thema

Inhalte: Fallbesprechung, Literaturarbeit, Bearbeitung spezieller konduktiver Fragestellungen 

Prüfung ausschließlich von der Pfennigparade erstellt und beurteilt.

 

5. Arbeitssitzung 

Vorstellung der praktischen Prüfungen

 

1)       Österreich

Siehe Beilage Praktika und praktische Prüfungen

Siehe Beilage Beurteilungskriterien

 

2)       Norwegen

1.Semester Praktikum im Center: Konduktoren in 3 konduktiven Gruppen.

Am Anfang: 2 Wochen „Schnupperpraktikum“, dann 4 Wochen in der Mitte des 1.Sem.

In der Mitte des Praktikums Evaluation, um die Sinnhaftigkeit der Fortsetzung des Studiums zu besprechen.

1.Prüfung: individuelle Analyse und Programm

 

Praktisch-methodische Übungen 4 Wochen auf der Uni

 

Anfang 2. Sem: 4 Wochen Praktikum in einer Klinik, Ziel: Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachleuten, Aufgabenstellungen von der Kursleitung.

Aufgabenstellung z.B. Anwendung der konduktiven Förderung im Rahmen der familiären Situation für 1 Kind (konduktives Heimprogramm)

 

Ende 2.Semester: 6 Wochen im Center, Erstellung und Durchführung eines konduktiven Ablaufs. Persönlicher Supervisor und externer Prüfer.

 

In der Mitte von jeder Praktikumsphase hat d. Student ein Evaluationsgespräch mit dem Praxis-Tutor, um festzulegen, ob er gut genug ist, um das Studium fortzusetzen.

 

3)       UK

Festgelegte Kompetenzen, die in den einzelnen Abschnitten zu erreichen sind.

Beurteilung:

1              fail

2              fail, but...

3              pass

4              merit good

5               excellent

praktische Prüfung wird mit Video aufgezeichnet, als Sicherheit für alle Beteiligten, um Auseinandersetzungen im Nachhinein vorzubeugen.

 

6. Arbeitssitzung 

Festlegung der Gemeinsamkeiten bezüglich der Durchführung der Praktischen Abschlussprüfung:

 

  •   Konduktiver Ablauf

  •   Erstellung

  •   Durchführung

  •    Gruppe von mind. 5-6 Kindern

  •    Mind. 4 Stunden

  •     Arbeit mündlich erklären und vertreten

  •    schriftliche Dokumentation

 

Vor dieser praktischen Prüfung müssen gewisse Kompetenzen erworben werden, wie z.B.:

  •   Anamneseerstellung

  •   Entwicklungsdiagnostik

  •   Teilnehmende Beobachtung u.a. 

Darüber hinaus:

1) praktische Prüfungen müssen aufbauende Aufgaben enthalten

2) theoretische Prüfungen sollten nicht nur konduktive Fragen/Aufgaben enthalten, sondern auch auf die Grundlagen Bezug nehmen.

3) auch theoretische Prüfungen sollen immer komplexer werden.

 

Die Abschlussprüfung besteht aus folgenden Teilen:

  •     praktische Prüfung

  •     wissenschaftliche Arbeit

  •     Präsentation oder Verteidigung der Arbeit (mündlich)

Immer vor mind. 2 Gutachtern.

 

7. Arbeitssitzung

Vorstellung des Konzeptes für die Praktikumsbörse  

5 Qualitätskriterien: 

1) Konduktive Praxis

-                    aktive Teilnahme der Studenten am Gruppengeschehen während des ganzen Ablaufs

 

2)    Assessment (Beurteilung)

                 laufende und abschließende Beurteilung nach transparenten Kriterien durch das zuständige Personal

 

3)  Ethos/Richtlinien der Praktikumseinrichtung

                  muss hinter der konduktiven Förderung stehen, Ressourcen zur Verfügung stellen.

 

4)  Institutsleitung und Verwaltung

                Geld muss zur Ausbildung zur Verfügung gestellt werden  

                Garantie für das Einhalten von Praktikumsvertrag

 

5)  Personal

            Die Ausbildungsfunktion muss in der Jobdescription enthalten sein.

 

Mit Hilfe eines gut ausgearbeiteten Fragebogens soll die Entscheidung erleichtert werden, welche Einrichtungen als Praktikumsstellen in Frage kommen. 

Ziel:   

           Auflistung der anerkannten Praktikumsstellen

            Auswahl der Praktikumsstelle auch durch die Studenten 

Die Leitungen der Einrichtungen müssen laufend evaluieren und die Qualitätskriterien aufrecht erhalten.

 

Samstag, 16.6.2001 

8. Arbeitssitzung 

Praktikumsbörse, nächste Schritte / Name:
E: Register of recognized conductive practical training placements
D: anerkannte konduktive praktische Ausbildungsstellen  

Im Internet mit Link in der Homepage 

Allgemeine Kriterien siehe „Konzept der Praktikumsbörse“ von Sutton

Vorschlag (Weber): Strukturanalyse als Grundlage für die Praktikumsbörse. Im Buch 1995 wurde Strukturanalyse der damals bestehenden Gruppen veröffentlicht. Nach ähnlichem Schema sollten die nun konduktiv arbeitenden Einrichtungen beschrieben werden (in allen Ländern der EU-Partnerschaft)

Vorschlag: jeder ergänzt noch mit eigenen Ideen für die Anerkennungskriterien und schickt sie zu Sutton; dieser erstellt einen Vorschlag für die Form der Beschreibung der einzelnen Praktikumsstellen, der dann beim nächsten Treffen festgelegt wird.


9. Arbeitssitzung 

Evaluation 

Weber: stellt das Exposee vor

Gesichtspunkte:

Strukturqualität      - Struktur der Partner des EU-Projekts

                            - Struktur des Projekts

Prozessqualität:     - Fortgang, Teilergebnisse

Ergebnisqualität:    - Endergebnis ist nicht absehbar, daher schwer evaluierbar

Allerdings sind Teilbereiche (z.B. erarbeitete Kriterien – Relevanz) sehr wohl evaluierbar. 

Das Exposee wird nochmals überarbeitet und ergänzt, beim nächsten Treffen beschlossen. 

Anmerkung Keil/Weber: Evaluation und Qualitätsmanagement werden in den letzten Jahren sehr groß geschrieben und in Deutschland im Sozialbereich sogar vorgeschrieben (eigene Qualitätsbeauftragte)
 

10. Arbeitssitzung 

Bericht aus Brüssel/Finanzen 

1)       anlässlich des Zwischenberichts Info aus Brüssel:

es wurden eingereicht: die Partnerwechsel, die Änderung der geplanten Treffen und somit Kosten.

Aus Brüssel klares NEIN, es wird nicht mehr bezahlt, als ursprünglich kalkuliert wurde.

Kalkulation: EURO 120,- pro Tag und pro Person, Reisekosten sind im Vorhinein kalkuliert worden.

Ob unter diesen Voraussetzungen ein Treffen in Siegen stattfinden kann (die höheren Reisekosten können durch billigere Wohnmöglichkeiten hereingebracht werden können), muss noch kalkuliert werden.

 

11. Arbeitssitzung 

Vergleich der Gewichtung der einzelnen Ausbildungen:

 

 

A

D

N

UK

Medizin

165

110 (ohne Seminare)

225

 

Pädagogik

75

36

70

 

Psychologie

45

84

60

 

Konduktion

90

104

Summe 310

 

Altersspezif. K

Säuglinge

KiG

Schule

Erwachsene

Summe:225

30

60

75

60

Summe: 218

20

28

48

18

 

 

Gesamt

600 UE

552 UE

665 UE

 

 

18 ECTS

16,5 ECTS

20 ECTS

 

 

Zusammenfassung - Schwerpunktsetzung der einzelnen Ausbildungen

 

Auf lange Sicht gesehen muss eine Anpassung an das Europäische Bildungssystem (bezügl. Universitäten und Fachhochschule) angestrebt werden:

nach 6 Sem.: Bachelor (3x60 ECTS)

nach weiteren 4 Sem.: Master (2x60 ECTS) 

Derzeitige Selbsteinschätzung der einzelnen Ausbildungen:

UK: Bachelor-Niveau

Norwegen: z.B. Physios werden in Kürze Bachelor werden; daher Ausbildung aufbauend auf Bachelor-Niveau; wenn noch ein 2.Ausbildungsjahr dazukommt, wäre Masters-Niveau möglich

Österreich: Es ist noch nicht entschieden, ob in Zukunft eine dreijährige grundständige Ausbildung mit Bachelor-Abschluss, oder eine auf Bachelor Abschlüssen (später voraussichtlich Physios, Lehrer etc.) aufbauende zum Master Degree, angeboten werden soll. 

Weißmann: Die Reflexion der eigenen Ausbildungen und die Entwicklung gemeinsamer Ideen, wie sie nun begonnen wurden, entsprechen dem eigentlichen Ziel des gemeinsamen Projekts.


12. Arbeitssitzung 

Spezialisierung der einzelnen Ausbildungen

kann zur Zeit noch nicht festgelegt werden.

 Weber: zuerst muss das Gemeinsame festgelegt werden; dann kristallisieren sich die Schwerpunktsetzungen von selber heraus.

 Beispiele für mögliche Spezialisierungen:

Norwegen: konduktive Förderung einzelner Kinder zu Hause, in der Regelschule..

Österreich: spastikerspezifischer Sport, wahrnehmungsbeeinträchtigte Kinder, ..

Sutton: Erwachsene, Parkinson, ..

Die Diskussion sollte nach etwa 1 Jahr fortgesetzt werden. 

Weißmann: bittet darum, den Antrag immer wieder durchzulesen und sich vor Augen zu halten.

 

Interesse von Seiten anderer Länder an einer Teilnahme am EU-Projekt 

v.a. Spanien hat sich an alle Partner gewandt, wollen eigene Ausbildung installieren, wollen als Gäste an den Treffen teilnehmen (selbst finanziert).  

Alle Einrichtungen können sämtliche relevanten Informationen über die Homepage erhalten.

 

Projekt ist eingereicht, niemand kann mehr dazugenommen werden.  

Diskussion der Kooperationsmöglichkeiten

 

Zusammenfassung

Gemeinsamer Beschluss: es wird eine Kooperation, nicht aber die Teilnahme (auch nicht als Gast) am Projekt, angeboten.

Weitere Vorgangsweise: Schreiben an Spanier, dass mehrere Partner in London beim Kongress sein werden, die sich dort gerne mit ihnen zusammensprechen.

Im Anschluss daran werden die EU-Partnerländer die Spanier zu sich einladen (auf ihre eigenen Kosten) – wobei auch der umgekehrte Weg (nämlich, dass die Spanier die Partner einladen) denkbar ist. 

Dies stellt einen Präzedenzfall dar und legt den Umgang mit anderen potentiellen Interessenten fest.

 

13. Arbeitssitzung 

Veröffentlichungen der Teilergebnisse außerhalb der Homepage:

Vorerst institutseigene Zeitschriften 

Weißmann: Bittet darum, immer Kopien zu schicken und Angabe der Zeitschrift, in der Artikel veröffentlicht wurde. 

Bitte, immer folgenden Satz anführen:

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Gemeinschaft im Rahmen des Sokrates-Programms finanziert“. 

Sowie als Fußnote od. Appendix:

„Der Inhalt des Projekts gibt nicht notwendigerweise die Ansichten der Europäischen Gemeinschaft wieder, und letztere übernimmt dafür keinerlei Haftung“

 

Hausübungen bis zum nächsten Treffen: 

·          Kurze Beschreibung Inhalte der einzelnen Vorlesungen 

·          Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wissen soll ein Student im Laufe des Lehrganges erwerben –
       Vergleich der Inhalte 

·           Grundkonzept für Handbuch (=Aufgabe von Uni Siegen) –
       was soll es beinhalten, wie soll es aufgebaut sein, nach Modulen?
 nach Ländern?  

·           Norwegens Spezialaufgabe ist die Erstellung einer internationalen Literaturliste zur konduktiven Förderung –
       damit kann
bereits begonnen werden. 

·           Ergänzung der Anerkennungskriterien für praktische Ausbildungsstellen an Andrew Sutton schicken

 

 

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