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Ergebnisse der Projekttreffen:
1. Treffen vom 25.01. - 27.01.2001 2. Treffen vom 19.04. - 21.04.2001 3. Treffen vom 14.06. - 17.06.2001
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1.Treffen vom 25.01.-27.01.2001 |
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Gastgeber: KFI, Bergsteiggasse 36 – 38, 1170 Wien |
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| Ergebnisprotokoll: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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1. Sitzung - Kurze Vorstellung des aktuellen Standes der laufenden und geplanten Ausbildungen · Stiftung Pfennigparade: Weiterbildung hat im September begonnen - bisher sind 5 Blöcke gelaufen. · Tromsö, Norwegen Sozial- und Gesundheitsministerium haben beschlossen, dass eine Ausbildung installiert werden soll. Derzeit geplant: 4 Semester auf Fachhochschulniveau. · Karin Weber Begriffsklärung: „konduktive Förderung“ 3 Säulen: Therapie – Pädagogik – Pflege dadurch muss auch die Finanzierung dreigeteilt werden, was in allen Ländern Probleme bereitet. · Institut Keil und KFI, Wien Universitätslehrgang läuft seit September 2000
2. Sitzung - 1. Teilschritt: Fort- und Weiterbildungsziele
Gemeinsamer Nenner: 1. Eine ausgebildete Konduktorin soll in der Lage sein, während des gesamten Tagesablaufs konduktiv zu arbeiten. Zu diesem Zweck benötigt sie unter anderem medizinisch-therapeutische und pädagogisch-psychologische Kompetenzen. 2. Eine ausgebildete Konduktorin soll in der Lage sein, eine Gruppe konduktiv zu führen. 3. Zielgruppe: primär Menschen mit cerebral bedingten Bewegungsbeeinträchtigungen.
3. Sitzung – 2. Teilschritt - Kompetenzbereiche der Konduktorin
Gemeinsamer Nenner: a) Schlüsselqualifikationen: ü positive Grundeinstellung ü Einfühlungsvermögen ü aktive und passive Kritikfähigkeit ü Lernbereitschaft ü Teamfähigkeit, ü Dialog- und Kommunikationsfähigkeit ü Antizipationsfähigkeit ü Authentizität ü Fähigkeit, zu motivieren
ü
Fähigkeit, gleichzeitig auf folgenden Persönlichkeitsebenen zu arbeiten,
nämlich: auf der sozial-emotionalen,
b) spezifische Kompetenzen:
ü
individuelle Ziele- und Förderplanerstellung in Hinblick auf Praxis- und
Alltagsrelevanz im motorischen, ü Erstellung der Gruppenziele ü Erstellung und Durchführung Konduktiver Programme ü Leitung und Führung von Gruppen im konduktiven Sinne ü konduktive Dokumentation ü Verstehen von Befunden ü Entwicklungsdiagnostik ü Elternarbeit ü Hilfsmittelversorgung ü Gestaltung eines konduktiven Tagesablaufs ü Einsatz aller Fazilitationsmöglichkeiten ü Anwendung des rhythmisch kontinuierlichen Intendierens
4. Sitzung – 3. Teilschritt – Zugangsvoraussetzungen für die LehrgangsteilnehmerInnen
Gemeinsamer Nenner:
1. Grundvoraussetzung
für die Lehrgangsteilnahme ist eine pädagogische oder therapeutische
Grundausbildung 2. Unabhängig davon, ob es sich um eine grundständige oder aufbauende Ausbildung handelt, ist es wichtig, den Qualified Conductor Status (QCS) zu erreichen, der in den einzelnen Ländern möglichst ähnlich sein sollte. 3. Bei einem Aufbaustudium werden jedenfalls pädagogische und therapeutische Grundberufe anerkannt.
5. Sitzung: Terminvereinbarung – Homepage –
a) Terminvereinbarung: 2.Treffen im April 2001: 19.4. – 21.4.2001 - München – Stiftung Pfennigparade (Beginn etwa 10 Uhr) voraussichtliche Teilnehmer: 5 Österreicher, 2 Norweger, Sutton, Weber, Teilnehmer aus München
3.Treffen im Juni 2001 14.6. – 16.6.2001 – Institut Keil, Wien/A
4.Treffen im Jänner 2002 17.1. – 19.1.2002, Uni Siegen, Siegen /D
5.Treffen im April 2002 18.4. – 20.4.2002, Foundation of Conductive Education, Birmingham/UK
6. Treffen im Juni 2002 13.6. – 15.6.2002, Institut Keil, Wien/A
7. Treffen im November 2002 7.11. – 9.11.2002, ÖVSE (in Zukunft: Verein KoMIt), Wien/A
8. Treffen März 2003 Stiftung Pfennigparade, München/D
9. Treffen Juni 2003 KFI; Wien/A
b) Homepage
Stiftung Pfennigparade hat einen Entwurf für eine Homepage über dieses Projekt erstellt. Homepage-Adressen fehlen noch von Tromsö, Birmingham, ÖVSE (in Zukunft: Verein KoMIt), KFI und alle Ausbildungslehrgänge. Beim Treffen in München (Stiftung Pfennigparade) kann die Homepage besser präsentiert werden.
6. Sitzung – 4. Teilschritt – Anerkannte Vorqualifikationen und etwaige Anrechenbarkeit von Vorstudien
Zu dem geplanten Thema kann keine gemeinsame Stellungnahme gefunden werden, da es in der Vorbereitungsphase zu Missverständnissen gekommen ist und Unterlagen aus den einzelnen Ländern fehlen. Darüber hinaus wird das Procedere nicht von allen als sinnvoll akzeptiert.
Neues Thema: Vergleich der vorhandenen und geplanten Ausbildungen im Hinblick auf die angebotenen Inhalte.
2 Bereiche: Grundlagen Medizin und Therapie Psychologie (incl. Pädagogik) Erziehungswissenschaften und Soziologie Didaktik und Methodik EDV
Ziel ist es nun, die groben Inhalte festzulegen und den großen Bereichen zuzuordnen, allerdings noch nicht in quantitativer Hinsicht.
Medizinisch therapeutische Grundlagen: ü Funktionelle Anatomie des Bewegungsapparates, der Sinnesorgane, des Sprechapparates ü Bewegungsphysiologie ü Bewegungslehre und –analyse ü Neuroanatomie und –physiologie ü Symptomenlehre ü Gesundheitslehre ü Neuropathologie ü Klinische Pathologie ü Orthopädie ü Intrauterine Entwicklung/Kinderheilkunde ü Hygiene ü Krankenpflege und Pharmakologie ü Sozialmedizin und Sozialrecht ü div. Therapiebereiche und –methoden ü Feststellung des Bewegungsstatus im Rahmen eines Konduktiven Assessments
Pädagogik/Psychologie/Soziologie: Die weitere Zuordnung zu den großen Bereichen wurde auf das nächste Treffen vertagt
7. Sitzung – Festlegung der nächsten Arbeitsschritte
Bis zum nächsten Treffen zu erledigen von: offen aus dem 1.Treffen: Ideensammlung für Praktikumsbörse Präsentation des entwickelten Homepagekonzeptes.
ð Vorstellung aller vorhandenen Ausbildungskonzepte.
ð im Hinblick auf Vorqualifikation und Anrechenbarkeit die Curricula anderer Berufsgruppen in den einzelnen Ländern einholen, v.a. dort, wo die Ausbildung aufbauend ist (von Wien vorhanden, von München und Norwegen fehlend)
ð im Anschluss an die Arbeitssitzung „Brainstorming zur Praktikumsbörse“ wird von A. Sutton bis April ein Grobkonzept für eine Praktikumsbörse erstellt.
ð Eine Übersicht über die eingelangten „Hausaufgaben“ der Teilnehmer wird bis zum nächsten Treffen als Arbeitsunterlage von der EU-Koordinatorin erstellt. Voraussetzung dafür: rechtzeitiges Eintreffen der „Hausaufgaben“ so wie es diesmal dankenswerter Weise auch passiert ist.
8. Sitzung: 26.1. nachmittags
Bericht Monika Weißmann von Telefongespräch mit G. Schmidt: Dieser ist damit sehr einverstanden, wenn Prof. Weber die wissenschaftliche Evaluation übernimmt, weil er diese Aufgabe „als Privatperson hätte durchführen“ müssen.
Prof. Weber dankt für die Wahl und nimmt sie gerne an. Konstanze Rill wird den Antrag bei der EU stellen.
Ideensammlung für Praktikumsbörse: Es geht in dieser Sitzung nicht um Qualitätskriterien für Praktikumsplätze, sondern um die Erstellung einer Praktikumsbörse.
Praktikumsbörse muss enthalten: ü Art und Zusammensetzung der Gruppe/n (Altersstufe, Behinderungsform, ..) ü Ort der Gruppen ü Öffnungszeiten der Gruppen ü Professionen der Mitarbeiter ü Angaben über den Praxisleiter ü Supervision des Praktikums (durch wen, wie oft) ü Anzahl Praktikumsplätze ü Dauer des Praktikums ü Wohnmöglichkeit für Praktikanten ü Bezahlung (bekommt Student bezahlt) ü Kosten (muss er etwas bezahlen) ü Praktikumsbestätigung ü freie Praktikumsplätze (muss ständig aktualisiert werden) ü Anforderungsprofil an Praktikanten ü für das Praktikum vorausgesetzter Ausbildungsstand ü Ziel des Praktikums - Erfolgsvaluierung
Qualitätskriterien für Praktikumsplätze werden beim nächsten Treffen erstellt.
9. Sitzung – Diskussion der nationalen Berufsbezeichnungen, Schaffung eines neuen Berufsbildes, Diskussion über die Eingliederung des Konduktorenberufs in eine medizinische und/oder pädagogische Berufsgruppe
Prof. Weber initiiert ein Brainstorming, um einen einvernehmlichen neuen Begriff zu finden; dabei werden genannt:
§ Conductive Fire, Anzünden, Initialzündung, Ignition; kindle (=Feuer entfachen) § Lebensenergie freisetzen § Regenbogen, Erde, Baum, Affe, Blume § Wachsen, Aufblühen § Kommunikation, Antizipation, Partizipation § Programmierer (Konduktor erstellt Programme) § Katalysator § Netzwerk, Entwickler § Hope (Hoffnung), Optimismus, Kraft § Weber: DCM – Dynamic Conductive (system) Management § Trainer (Manager wird von allen als positiver und passender empfunden) § Rehabilitationsmanagement ist ein bestehender Begriff § Berufsbezeichnungen müssen ansprechend sein, so dass man sich etwas vorstellen kann. § „multiple“ anstelle von mehrfachtherapeutisch
Weber folgert aus den Nennungen: § „DCM – Dynamic Conductive (system) Management“ § Trainer (Manager wird von allen als positiver und passender empfunden) § Rehabilitationsmanagement ist ein bestehender Begriff § Berufsbezeichnungen müssen ansprechend sein. So dass man sich etwas vorstellen kann. § „multiple“ anstelle von mehrfachtherapeutisch
Eine gemeinsame Berufsbezeichnung konnte nicht gefunden werden. Durch die vielen Anregungen ist Weiterdenken und Weiterüberlegen in Richtung eines neuen Berufstitels initiiert worden. |
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Gastgeber: Stiftung
Pfennigparade, Barlachstr. 26, 80804 München
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Begrüßung und kurze Vorstellung des aktuellen Standes der laufenden und geplanten Ausbildungen Begrüßung durch Herrn Steinmann Stand der Ausbildungen in den einzelnen Ländern:
Beginn im
September mit 24 Personen (12 über Sozialministerium, 12 über
Kultusministerium finanziert; DM 3.000,- Eigenbeitrag für die Teilnehmer) –
Die erste Prüfung bereits erfolgreich abgelegt: 30 Fragen mit 50 Punkten (60% müssen beantwortet werden) – alle Studenten bestanden. Teilnehmer: So-Schullehrer, Ergotherapeuten, Erzieher, 1 Konduktorin Referenten: Konduktive Themen nicht von Seiten des Petö-Instituts besetzt, sondern durch Konduktorinnen, die im „Westen“ tätig sind. Problem: Belastung der Studenten, weil sie gleichzeitig im Beruf stehen. Wichtig: Zufriedenheit der Studenten und der Institutionen, die später die Konduktorinnen beschäftigen werden. „Petö-pur“-Konflikt besteht weiterhin.
Ähnliche Probleme wie in München; Studenten haben sich 2 Prüfungstermine gewünscht; Arbeitsgruppen aus den verschiedenen Berufsgruppen haben sehr konstruktiv in der Vorbereitungsphase zusammengearbeitet. Ab dem 2.Semester nur noch „Vernetzungsfragen“. Studentenvertreter wurden gewählt – 1 Teilnehmer aus Deutschland, 1 Teilnehmer vom Institut Keil. Zusätzliche Angebote: wie schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit? Lehrgangsbegleitende Selbsterfahrungsgruppe. Hauptproblem: Finanzen! Kosten sehr hoch (öS 21.000,- pro Semester)
Beginn ist für Herbst geplant.
· Norwegen Vor Ostern wurde Antrag an Sozial- und Gesundheitsministerium gestellt. Vorschläge wurden ausgearbeitet, Entscheidung vom Ministerium steht noch aus. Postgraduate, Vollzeitstudium, 2-jährig, 1 Jahr Ausbildung, 1 Jahr supervidierte Praxis und wissenschaftliche Arbeit: nach dem System des „problem based learning“ aufgebaut Finanzierung: noch gänzlich offen; Gesamtkosten DM 1 Mill. pro Jahr (Kosten deswegen so hoch, weil die Praktikumsstellen erst errichtet werden müssen)
Bildungssystem in Norwegen wird möglicherweise an das übrige Europa
angepasst. Quantitativer Vergleich der Vorlesungen zu medizinischen Grundlagen
Diskussion: Ziel (laut Projekteinreichung): Festlegung der gemeinsamen Anteile der theoretischen Lehrangebote der teilnehmenden Institutionen unter Berücksichtigung der quantitativen Unterschiede.
Nomenklatorische Änderung von „theoretische Lehrangebote“ auf
Medizinische Grundlagen
Homepage Der grobe Aufbau der Homepage wurde festgelegt, Änderungen teilweise an Frau Anne Holzer, die für die technische Durchführung verantwortlich ist, übergeben. Einigung auf die Adresse: www.conductive-training.org Bis zum 15.5. müssen die Einträge der einzelnen Länder überarbeitet eintreffen:
1)
unter dem
Punkt „Partner“ – kurze Vorstellung der Einrichtung, Link zur Homepage der
Institution, 2) unter dem Punkt „Ausbildungsmöglichkeiten“ Präsentation der derzeit laufenden Ausbildungen.
Bitte diesen Termin unbedingt einhalten, weil nur so die Homepage zeitgerecht ins Web gehen kann!!
Medizinische Grundlagen – Feststellung der Gemeinsamkeiten
Bereich I: medizinisch-therapeutische Grundlagen
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