Vollständiger Name und Rechtsstellung der Organisation: Stiftung Pfennigparade
Phoenix GmbH  Konduktive Förderung

Code für den Einrichtungstyp: OTH
Ort: München
Ländercode: D
Nach- und Vorname der Kontaktperson: Steinmann, Gernot
Höss-Zenker, Beate
Titel und Stellung in der Einrichtung: Vorstand
Geschäftsführerin
Telefon (einschließlich Landes- und Ortskennzahl): (+49) 89 30616 207
Fax (einschließlich Landes- und Ortskennzahl): (+49) 89 30616 402
E-mail: rosse.misselbeck@phoenix-kf.de
beate.hoess-zenker@phoenix-kf.de
Homepage: www.pfennigparade.de
www.phoenix-kf.de

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Phoenix GmbH
Konzept der Konduktiven Förderung
Konduktive Förderung Conductive Education
(engl. Version)

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PHOENIX GmbH
der Stiftung Pfennigparade München

Die Konzeption der Konduktiven Förderung in der Stiftung Pfennigparade

Eine interdisziplinär zusammengesetzte Gruppe von Fachleuten und Eltern entwickelte ein Konzept zur Einführung der Fördermethode nach Prof. Petö in den Rehabilitationsalltag von Schulvorbereitender Einrichtung, Kindergarten und Schule. Das "konduktive Team", wie es fortan genannt wurde, umfasste zu Beginn folgende Berufsgruppen: KonduktorInnen, PädagogInnen, TherapeutInnen sowie weitere Fachkräfte. Heute werden in der konduktiven Abteilung 68 Kinder von über 50 MitarbeiterInnen - davon 12 KonduktorInnen - konduktiv gefördert.

Die Konduktive Pädagogik nach Prof. Petö im Petö-Institut in Budapest beruht auf den Einflüssen von Pädagogik, Psychologie, Medizin, Therapie und Philosophie. Unser Konzept der Stiftung Pfennigparade baut auf diesen Grundlagen auf. Es hat einige Veränderungen für das bayerische Schulkonzept vorgenommen. Der Begriff Konduktive Förderung für die MitarbeiterInnen der Stiftung Pfennigparade heißt entsprechend seiner lateinischen Abstammung:

  • Ganzheitliche Förderung
  • Zusammengeführte, zusammen wirkende, verknüpfte Förderung
  • Das Kind wird geführt, angeleitet. Es leitet sich selbst an.

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Ganzheitlichkeit wird hier im Sinne der Einheit von Pädagogik und Therapie benutzt. MitarbeiterInnen arbeiten zeitlich und örtlich gleich, so dass ein Austausch und gemeinsames Arbeiten mit den Kindern stattfinden kann, ohne dass das Kind ständig wechselnde Bezugspersonen und Räume hat. Die psychologisch orientierte, ganzheitliche Auffassung vom Menschen betont eine systemische Sichtweise, in der der Mensch sich nicht additiv aus Einzelheiten zusammensetzt, sondern sich in wechselseitigem Bezug seiner Wesensmerkmale bestimmt. "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile". Diese Betrachtungsweise steht somit einer elementarisch geprägten Beschreibung vom Menschen entgegen, die eine Aufsplitterung in bestimmte psycho-physische Bereiche wie Leib/Körper, Seele und Intellekt zur Folge hat. Konduktive Förderung versucht, der Einheit des Menschen mit der Einheit einer komplexen Förderung zu begegnen, indem ein festes Team dem jungen Menschen mit Störungen des Zentralnervensystems fachübergreifende Angebote macht.

Eine Hauptaufgabe im Rehabilitationsalltag besteht darin, die Kenntnisse und Erkenntnisse der unterschiedlichen Fachdisziplinen zusammenzuführen und für das Kind höchstmöglich nutzbringend umzusetzen, aber auch die Eltern umfassend zu beraten über die im Entwicklungsprozess ihres Kindes wichtigen Ziele. Hierzu ist es von großer Bedeutung, aus verschiedenen Therapie- und Fördermethoden SpezialistInnen zu haben, die fähig sind, aus dem zusammengeführten Wissen Synthesen zu bilden, um so den Eltern bei Entscheidungen beistehen und Hilfe geben zu können. Das Kind wird von geschultem Personal in konsequenter aber spielerischer Weise in jeder Tagessituation geleitet, instruiert und geführt, so dass es eine beständige Übungsmöglichkeit in der realen Alltagssituation hat.

Die starke Führung in Bewegungsreihen dient dem Erlernen von Aufbau und Koordination von Bewegungen und Bewegungsabläufen mit sprachlicher Anleitung. Das Lernen mittels starker Instruktion und mit Hilfe des Rhythmischen Intendierens ist nicht übertragbar auf andere Lernbereiche in der Schulvorbereitenden Einrichtung und der Schule. Hier ist die Heilpädagogin/der Heilpädagoge und vor allem die Sonderschullehrerin/der Sonderschullehrer an Unterrichtsprinzipien des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes gebunden, das Lernvorgänge auf psychologisch-pädagogischer Basis auch anderen Wissenschafts- und Erkenntnistheorien zuordnet, etwa der Lerntheorie des Konstruktivismus. Diese aktiv-konstruktive Lernleistung charakterisiert sich durch die Formung von Wirklichkeit im Kopf eines Kindes. Sie wird unterstützt durch Lernformen wie etwa entdeckendes Lernen, selbstbestimmtes Lernen, Handlungsorientierung, Projektarbeit.

Die Aktivität, die sich in diesen Prozessen vollzieht, darf nicht auf beobachtbare Handlungen reduziert werden, wie es etwa im Prinzip der konduktiven Aktivierung geschieht. "Innere Aktivitäten, die auf der emotionalen und/oder kognitiven Ebene stattfinden, sind ebenso gemeint" (Kleinschmidt-Bräutigam, M.: Von der Schulwohnstube zum Internet; in: unterrichten/erziehen 18 (1999) 3, 118).

Es ist in der Arbeit mit behinderten Kindern sehr wichtig, die Förderung immer den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen anzupassen, sein Wissen zu adaptieren und in die Praxis umzusetzen.

Des Weiteren ergänzt die Stiftung Pfennigparade die Konduktive Förderung um folgende Bereiche:

In der Schule arbeiten wir im Unterschied zum Petö-Institut und zum bayerischen Schulsystem in einem "Transdisziplinären Team". In Budapest wirken nur ausgebildete KonduktorInnen in einem Team. Man kann somit dort nicht von einem interdisziplinären Team mit unterschiedlichen Berufskenntnissen sprechen.

In unserem Schulsystem tauschen sich seit Jahren die unterschiedlichen Berufsgruppen punktuell aus. Transdisziplinäre, konduktive Teams jedoch machen sich das Fachwissen der anderen im Team arbeitenden Fachkräfte zu eigen, etwa durch hausinterne Fortbildung, Fortbildungen im Petö-Institut, Kongresse und Seminare, aber vor allem durch die mindestens zweimal wöchentlich statt- findenden Teamsitzungen und das orts- und zeitgleiche Arbeiten, wo gegenseitiges Beobachten und Austauschen immer möglich sind. So bilden z.B. die KonduktorInnen die anderen MitarbeiterInnen hinsichtlich spezifisch konduktiver Maßnahmen fort. Der Begriff der Transdisziplinärität beinhaltet die Transparenz, die Durchsichtigkeit der unterschiedlichen Berufsausbildungen für die ausführenden Personen. Er stellt wegen der Durchlässigkeit des Wissens eine Innovation innerhalb der Pädagogik dar und wird in der Medizin seit einiger Zeit im neurologischen Bereich praktiziert.

Die TherapeutInnen bringen spezielle neurophysiologische, neuropsychologische und orthopädische Methoden ein. Die PädagogInnen zeigen sonderpädagogische Methodik und Didaktik entsprechend dem Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen sowie nach Maßgaben der amtlichen Lehrpläne.

Die KonduktorInnen bringen ihr konduktives Wissen und Können ein. Ergänzt werden die Fachkompetenzen durch ärztliche und familientherapeutische Mitwirkung. Das konduktive Team überwindet das gegenwärtige additive System der Förderung durch zeitlich und örtlich gleiches Wirken.

Konduktive Schule

Ziel von Bildung und Erziehung eines jungen Menschen mit Störungen des zentralen Nervensystems ist die Bejahung des Lebens, auch in Daseinsformen mit einer Behinderung sowie die eigenverantwortliche Gestaltung der Lebensumstände in der positiven Auseinandersetzung mit den Mitmenschen.

In die Bildungs- und Erziehungsaufgaben sind die Eltern intensiv mit eingebunden. Die Fähigkeit zu selbstständigem Handeln und das Knüpfen von ausgeglichenen sozialen Beziehungen fördern die Übernahme von Verantwortung sowohl für sich selbst als auch in der Gesellschaft. Personale und soziale Integration in die Gesellschaft sind oberste Bildungsziele. Dabei werden Ich-Findung und Personwerdung als gemeinsame Aufgabe von Kind und Team bei der Zielbeschreibung angesehen. Dazu können Möglichkeiten des nachholenden Erfahrungserwerbs dienlich sein.

Der Unterricht in der Konduktiven Schule weist folgende Merkmale auf:

Unterricht und Förderung des motorischen Schwerpunkts treten in eine enge Wechselbeziehung (Verknüpfung von Pädagogik und Therapie). Unterrichtsimmanente Bewegungen, die für das Schreiben, Schneiden und Basteln von Bedeutung sind, werden in speziellen Bewegungseinheiten systematisch erlernt. Sie werden durch kurze Aufwärmübungen aktiviert. Schwerpunkt im Unterricht liegt auf der Vermittlung von Lerninhalten auf der Grundlage des Lehrplans der Grund- und Hauptschulstufe an Schulen für Körperbehinderte sowie des Lehrplans zur individuellen Lernförderung.

Die Erfahrungen aus den letzten drei Jahren zeigen, dass die Kinder und Jugendlichen von der ganzheitlichen Gestaltung des Angebots sehr profitieren. 

Im September letzten Jahres fand der 4. Weltkongress der Konduktiven Förderung in Japan statt. In einem Vortrag präsentierte die Abteilung Konduktive Förderung ihre Arbeit in der Stiftung Pfennigparade und vor allem die Konduktive Schule mit großem Erfolg. Nach wie vor ist die Stiftung Pfennigparade die einzige Einrichtung in Deutschland, welche die Konduktive Schule in vollem Umfang umsetzt. Neben fachlichen Diskussionen und einem Meinungsaustausch ermöglichte es der Kongress, die guten Kontakte zu anderen Ländern auszubauen. Zum Erfahrungsaustausch werden Besucher aus verschiedenen Ländern erwartet.

Nach zweijähriger intensiver Vorbereitung beginnt die Stiftung Pfennigparade im Einvernehmen mit dem Bayrischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem bayrischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit mit dem ersten zweijährigen Weiterbildungsangebot zum/r "Pädagogisch-Therapeutischen Konduktor/in" mit staatlichem Abschluss. Für diesen Weiterbildungslehrgang, den die Stiftung Pfennigparade als erste Einrichtung Deutschlands anbietet, wurden 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bayern zugelassen.

XXXX kann gegen eine Gebühr von 10,00 DM angefordert werden. 
Das Konzept kann gegen eine Gebühr von 29,90 DM angefordert werden


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Logo der Konduktiven  Förderung

Konduktive Förderung

Unser Angebot:

Die untrennbare Einheit von Erziehung, Therapie und Bildung, das heißt ein ganzheitlicher Ansatz ist das Besondere der Konduktiven Förderung der Stiftung Pfennigparade.

Unsere neurophysiologisch fundierte Förderung bezieht sich auf eine ganz spezielle Begleitung für Kinder mit Zerebralparese.

Die konduktiv-integrative Förderung verbindet Sprache, Bewegung und Rhythmus und fördert die Kinder in ihrer motorischen, sprachlichen, geistigen und sozialen Entwicklung. Alle Aktivitäten sind in den Alltag integriert, und fördern systematisch die Selbständigkeit und spielerische Weiterentwicklung des Kindes.

Unsere Ziele sind:

Unsere Gruppen sind vielfältig

Wir bieten den Kindern und ihren Eltern:

Das Besondere an unserem Angebot:

Selbständigkeit von Anfang an:

Vom Schulweg bis zum Klassenzimmer wird die Selbständigkeit geübt, das geht bis zu einer speziellen Gestaltung des zeitlichen Unterrichtkonzeptes im Schulunterricht, Die Ernst-Barlach-Schulen der Stiftung Pfennigparade sind wegweisend in diesem Konzept, da sie als erste Schule in Deutschland das komplette, konduktive Fördersystem vollständig umgesetzt haben.

Voraussetzungen zur Aufnahme:

Angebote für Fachkräfte

Wenn Sie Fragen haben oder eine unverbindliche Beratung wünschen, rufen Sie uns an, wir nehmen uns Zeit für Sie: 

Stiftung Pfennigparade 
Phoenix GmbH Konduktive Förderung 

Barlachstraße 38
80804 München

Telefon: 089 / 3 06 16 – 207
Telefax: 089 / 3 06 16 – 402
Mail: info@phoenix-kf.de

Leitung : Beate Höß-Zenker / Christine Platiel / Roland Baumann
Sekretariat: Rosse Misselbeck


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Conductive Education - Stiftung Pfennigparade

Holistic support for individuals with dysfunctions of the central nervous system.The Stiftung Pfennigparade offers a unified program of training, therapy and education for children suffering from dysfunctions of the central nervous system.A special program based on the latest developments in neurophysiology provides assistance for children with cerebral palsy.The holistic, conductive approach combines language, movement and rhythm and aids children in the development of motoric, language, mental and social skills.All activities are integrated into a daily routine and encourage independence and development utilizing children’s natural creativity.

Our goals:

Our program includes:

We offer children and their parents:

The unique qualities of our program

Independence right from the beginning

From the front door to the classroom – independence is the guiding principle. The Ernst Barlach schools of the Stiftung Pfennigparade have set the standards for conductive education in Germany.

Admissions requirements:

  Training opportunities for specialists

If you have questions or need advice (with no obligation), give us a call. We have time for you.

Stiftung Pfennigparade 
Phoenix GmbH Konduktive Förderung 

Barlachstraße 38
80804 München

Telefon: 089 / 3 06 16 – 207
Telefax: 089 / 3 06 16 – 402
Mail: info@phoenix-kf.de

Director: Beate Höß-Zenker / Christine Platiel / Roland Baumann
Secretary: Rosse Misselbeck


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