Ausbildungen:


nach Einrichtungen:

Deutschland Österreich England Norwegen
Stiftung Pfennigparade Institut Keil Foundation for Conductive Education RiTo Department of Habilitation
Universität Siegen Verein KOMIT    

nach Fachbereichen:


"Pädagogisch-therapeutischer/-e Konduktor/in"

Lehrgang 1 2000-2002

Zweijähriges, berufsbegleitendes, staatlich anerkanntes Weiterbildungsangebot der Stiftung Pfennigparade, Konduktive Förderung, in Zusammenarbeit mit

Fachkräfte aus den Bereichen Pädagogik, Medizin, Rehabilitation und Psychologie qualifizieren sich für die Konduktive Förderung

Durch die ganzheitliche Förderung von Kindern mit Zerebralparese und die Erfahrungen aus einem mehrjährigen Projekt in Kooperation mit dem Petö-Institut in Budapest entwickelte die Stiftung Pfennigparade ein völlig neues Qualifizierungsangebot.

Die berufsbegleitende Weiterbildung zum/zur Pädagogisch-therapeutischen Konduktor/in

Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Fachkräfte aus Rehabilitation und Schule, mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung bei körperbeinderten Kindern und Jugendlichen, die nun den neuen Förderansatz der Konduktiven Förderung (KF) kennenlernen und praktizieren wollen. Konduktive Förderung ist eine ganzheitliche Methode zur Unterstützung frühestmöglicher Selbständigkeit und Unabhängigkeit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Zerebralparese. Die berufsbegleitende Weiterbildung beinhaltet umfassende Praxisbezüge. Ziel ist es, dieses ganzheitliche Fördersystem in der transdisziplinären Rehabilitationsarbeit und schulischen Förderung anzuwenden.

Weiterbildungsinhalte:

Lehrgangsdauer  
  • 2 Jahre
    (20 Wochenenden + 10 Wochen Praktikum)

  • September 2000-August 2002

  • 1 Wochenende/Monat

  • Freitag: Praktikum 8:30-14:30 Uhr

  • Freitag: Theorie 16:00-20:00 Uhr

  • Samstag: Theorie 9:00-17:00 Uhr

= 12 Unterrichtseinheiten = 8 Unterrichtseinheiten

= gesamt: 20 Unterrichtseinheiten

Prüfung 
Nach dem ersten und zweiten Jahr findet eine theoretische Prüfung statt. Eine praktische Einheit in Form einer Programmleitung muss vorgeführt werden. Die praktische Prüfung wird noch durch das Vorzeigen eines Komplexprogrammes ergänzt.

Voraussetzung zur Teilnahme
Eine abgeschlossene Berufsausbildung zum/zur Erzieher/in, Lehrer/in, Heilerziehungspfleger/in, Heilpädagogen/in, Konduktor/in, Psychologen/in, Sozialpädagogen/in oder Therapeuten/in sowie eine mindestens zweijährige Berufspraxis im Ausbildungsberuf.

Eine berufsbegleitende Tätigkeit von über zehn Wochenstunden in einer Rehabilitationseinrichtung bzw. Schule, in der konduktive Förderung praktiziert werden kann, ist dringend erforderlich.

Bewerbung
Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Befürwortung des Arbeitgebers / der Arbeitgeberin.
Anmeldeschluss: 30. April 2000

Kursgebühr
Eigenbeteiligung: 3.000,-- DM für TeilnehmerInnen aus Bayern

Kursort
Stiftung Pfennigparade, München und Umgebung
Hospitationsphasen in anderen Einrichtungen und in europäischen Nachbarländern möglich

Auskünfte:

Stiftung Pfennigparade
Phoenix GmbH Konduktive Förderung
Barlachstraße 38, 80804 München
Tel.: 089/30616-207
Fax: 089/30616-402
Mail: beate.hoess-zenker@phoenix-kf.de
          rosse.misselbeck@phoenix-kf.de

Änderungen vorbehalten
Stand: 1. Februar 2000

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"Pedagogic-therapeutic-conductor"

Course 1 2000 - 20002 

A further training of 2 years, job accompanying, state approved and offered by

Specialists from the fields of pedagogy, medicine, rehabilitation and psychology will gain qualifications for conductive education.

As a result of the holistic education of children with cerebral palsy and of the experiences gained by a several years` project which was conducted with the Petö-Institute, Stiftung Pfennigparade has developed a completely new offer to gain qualifications for conductive education.

Further education job accompanying, for the "Pedagogic-therapeutic-conductor"

This offer aims at specialists experienced in the field of rehabilitation and school having at least a professional experience of two years with physically handicapped children and adolescents. They will get to know this new approach of conductive education and will practise it. Conductive education (CE) is a holistic method to support the earliest possible independence of children, adolescents and adults with cerebral palsy. This job accompanying further education includes a lot of practice. It is the object of the course to apply this holistic educational system to the field of trans-disciplinary rehabilitation work and school.

Contents of this further training  

Duration:  
  • 2 years
    (20 weekends + 10 weeks of practice)

  • September 2000-August 2002

  • 1 weekend per month

  • Friday: Practice: 08:30 - 14.30

  • Friday: Theory: 16:00. - 20.00

  • Saturday: Theory 09:00 - 17:00

= 12 teaching units teaching units = 8 teaching units

= total: 20 teaching units

Examination
There will be a theoretical examination after the first and second year of the training course. A practical unit must also be presented as a guided programme. The practical examination will also be supplemented by the presentation of a whole complex programme.

Pre-conditions for participitation
Applicants having a diploma as educators, teachers, conductors, psychologists, social workers and therapists and at least a two years` practice in the respective profession.

Application: 
Letter of application, curriculum vitae, certificates, approval of your employer.
Deadline for application: April 30, 2000.

Fees:
A financial share of one`s own in the amount of DM 3.000 (valid for the participants of Bavaria);
For other participants the fee is DM 19.500,--

Venue of the course:
Stiftung Pfennigparade, Munich and the surrounding area.
Single phases of hospitation are possible in other institutions and in European neighbouring countries as well (these countries should be in contact with Stiftung Pfennigparade)

Information:

Stiftung Pfennigparade
Phoenix GmbH Konduktive Förderung
Barlachstraße 38, 80804 München
Tel.: 089/30616-207
Fax: 089/30616-402
Mail: beate.hoess-zenker@phoenix-kf.de
          rosse.misselbeck@phoenix-kf.de

These dates may be subject to alteration


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UNIVERSITÄTSLEHRGANG

zur Ausbildung von

 AKADEMISCHEN MEHRFACHTHERAPIE-KONDUKTOREN/-INNEN

Für Cerebralparetiker und Mehrfachbehinderte

 (in 4 Semestern, berufsbegleitend)

Lehrgangsträger:

Institut für Sportwissenschaften der Universität Wien (ISW)
In Zusammenarbeit mit dem
Kuratorium für Konduktiv-Mehrfachtherapeutische Förderung und Integration von 
cerebral bewegungsbeeinträchtigten Kindern (KFI)

INHALTSVERZEICHNIS

 

 

1.

Einrichtung des Universitätslehrganges

2.

Zielsetzung

3.

Dauer und Gliederung

3.1.

1. Abschnitt

3.2.

2. Abschnitt

3.3.

Studienplan – Übersicht

3.4.

Hinweise zu den Praktika

4.

Zielgruppen und Voraussetzungen

5.

Lehrgangsleitung

5.1.

Gesamtleitung

5.2.

Wissenschaftliche Leitung

5.3.

Praxisbezogene Leitung

6.

Fachbereiche

7.

Prüfungen

7.1.

Anrechenbarkeit von Vorlesungen und Anwesenheit

7.2.

Teilprüfungen

7.3.

Abschlussprüfungen

8.

Abschluss

9.

Lehrgangsgebühr

 

1. EINRICHTUNG DES UNIVERSITÄTSLEHRGANGES

Die Grund- und Integrativwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien richtet oben genannten Universitätslehrgang gemäß § 23 (1) UniStG ein. Der Universitätslehrgang wird in Zusammenarbeit des Instituts für Sportwissenschaften (Abtlg. Pädagogik der LÜ/des Sports) mit dem Kuratorium für Konduktiv Mehrfachtherapeutische Förderung und Integration cerebral bewegungsbeeinträchtigter Kinder (KFI) durchgeführt.

Die Kooperation wird in einem gesonderten Kooperationsvertrag beschlossen, der folgende Bereiche regelt: 

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2. ZIELSETZUNG

Das Ziel des Lehrganges ist eine wissenschaftlich fundierte Weiterbildung für bereits ausgebildete Pädagogen und Therapeuten auf den theoretischen und praktischen Grundlagen der "Konduktiv Mehrfachtherapeutischen Förderung" nach A. PETÖ und H. KEIL. 

Die qualifizierten Therapeuten und Pädagogen sollen ihr theoretisches Wissen und ihre praktischen Fertigkeiten nach dem System der Konduktiv Mehrfachtherapeutischen Förderung vertiefen und ergänzen und durch diese Zusatzqualifikation gleichermaßen pädagogische, bewegungspädagogische und therapeutische Kompetenzen bei der komplexen intensiven Förderung von cerebralparetischen, cerebral entwicklungsgestörten und mehrfachbehinderten Menschen erwerben.

Dieses komplexe Fördersystem versteht sich im praktischen Vollzug, d.h. in jedem Moment der Interaktion, als untrennbare Einheit von

mit dem Anspruch auf größtmögliche Aktivität, selbständige Alltagsbewältigung, Selbststeuerung und Integration.

Das Konduktiv Mehrfachtherapeutische System ist die Antwort auf die inhaltliche, örtliche, zeitliche und personelle Trennung diverser Therapien und pädagogischer Fördereinheiten. Die zumeist additiv angewandten Maßnahmen werden durch ein gleichermaßen therapeutisch und pädagogisch mehrdimensionales Fördersystem ersetzt, das sich jederzeit zum Ziel setzt, die

Persönlichkeitsbereiche des Menschen mit Behinderung gleichzeitig zu aktivieren. Dies kann nur realisiert werden durch:

Diese Ansprüche können nur durch ein qualifiziertes, diplomiertes Personal geplant, organisiert und realisiert werden. Weiters muß dieses Personal laufend sich selbst und die Gruppe beobachten, darüber reflektieren und zusätzlich von FachsupervisorInnen begleitet werden.

Das Konduktiv Mehrfachtherapeutische Fördersystem erfordert, seinem interdisziplinären Ansatz entsprechend, die Zusammenarbeit mit Vertretern anderer Disziplinen, insbesondere auch mit Vertretern der Medizin: Die medizinische Indikation zur Konduktiven Mehrfachtherapie ist von einem Arzt zu stellen; und einem Arzt obliegt es auch, jene medizinische Grundlage laufend zu erstellen, auf welcher die therapeutische Arbeit der Konduktorin aufbaut.

Dementsprechend gliedern sich die Inhalte in:

A:

  1. Sensomotorische und funktionelle Inhalte aus der Physio-, Ergo-, Sprach-, Bewegungs- und Musiktherapie

  2. Pädagogische Inhalte aus der Allgemeinen Pädagogik, der Sonder- und Heilpädagogik, der Bewegungspädagogik und der Integrationspädagogik sowie

  3. Inhalte der Frühförderung, der Kindergarten- und Schulpädagogik und der Erwachsenenbildung für cerebralparetische und mehrfachbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

B:

Die Zusammenführung aller therapeutischen, pädagogischen, behinderungs- und altersspezifischen Förderbereiche zu Konduktiv Mehrfachtherapeutischen Inhalten

Die AbsolventInnen des Lehrganges sind berechtigt, sich als

Akademische Mehrfachtherapie- Konduktoren/-innen
für Cerebralparetiker und Mehrfachbehinderte für eine bestimmte Altersgruppe

zu bezeichnen.

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 3. DAUER UND GLIEDERUNG

Der Lehrgang wird berufsbegleitend geführt und besteht aus 2 Studienabschnitten zu je 2 Semestern (siehe Übersicht Seite 5).

Der Gesamtumfang des Lehrganges beträgt 1.500 Unterrichtseinheiten, das entspricht in Summe einer Semesterstundenanzahl von 100 (im folgenden werden Unterrichtseinheiten mit UE und Semesterstunden mit SS bezeichnet). Ein Semester wird dabei, gemäß § 6 UniStG, mit 15 Wochen angenommen. Die theoretischen Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 600 UE (=40 SS) sind durch Übungen, Seminare und Praktika im Ausmaß von 900 UE (das entspricht 675 Stunden bzw. 60 SS) zu ergänzen.

Die Ausbildung umfasst schwerpunktmäßig folgende Fachbereiche (siehe auch Seite 9):

1. Medizin, Theorie der motorischen Koordination und praxisbezogene 
    Bewegungslehre (Anatomie, Physiologie und Neurologie)
    bezogen auf das Konduktiv Mehrfachtherapeutische System

165 UE
= 11 SS

2. Pädagogik, Psychologie und Soziologie
    bezogen auf das Konduktiv Mehrfachtherapeutische System

120 UE
= 8 SS

3. Konduktiv Mehrfachtherapeutische Förderung

3.1. Allgemein 90 UE (= 6 SS)

3.2. Altersspezifische Methodik und Didaktitk 225 UE (= 15 SS)

315 UE
= 21 SS

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3.1. 1. ABSCHNITT (= 2 SEMESTER)

Bestehend aus: 

  1. 240 UE Theorie und 60 Fernstudieneinheiten = 300 UE insgesamt

  2. 450 UE supervidierte Pflichtpraktika = 9 Wochen Praktikum: davon 3 Wochen Vorpraktikum à 37,5 Std/Wo + 2 x 3 Wochen à 37,5 Std/Wo

a.) und b.) ergeben zusammen insgesamt 750 Unterrichtseinheiten, das entspricht einer Semesterstundenanzahl von 50.

Am Ende des 1. Abschnittes erfolgt eine Spezialisierung auf eine bestimmte Altersgruppe, innerhalb welcher der Hauptschwerpunkt, und in einer benachbarten Altersgruppe der Nebenschwerpunkt gesetzt wird.

Zur Auswahl stehen:

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3.2. 2. ABSCHNITT (= 2 SEMESTER)

Bestehend aus: 

  1. 210 UE Theorie und 90 Fernstudieneinheiten = 300 UE insgesamt

  2. 450 UE supervidierte Praktika = 6 Wochen Praktikum: davon 2 x 3 Wochen à 37,5 Std/Wo + 3 x 1 Woche à 37,5 Std nach dem 2. Abschnitt

a.) und b.) ergeben zusammen insgesamt 750 Unterrichtseinheiten, das entspricht einer Semesterstundenanzahl von 50.

3.3. STUDIENPLAN - ÜBERSICHT

STUDIENPLAN / ÜBERSICHT

Zeitraum

vor dem Lehrgang 

1. Semester

2. Semester

3. Semester

4. Semester

Theorie

Therapeutische/

Pädagogische Grund-ausbildung

  

6 Blöcke
à 18 UE +

1 Block
à 12 UE
 

6 Blöcke
à 18 UE +

12 UE
Sommer­
akademie

5 Blöcke
à 18 UE +

1 Block
à 15 UE
 

5 Blöcke
à 18 UE +

15 UE
Sommer­
akademie

UE/

SS

 

120 UE
(= 8 SS)

120 UE
(= 8 SS)

105 UE
(= 7 SS)

105 UE
(= 7 SS)

Fernstudien­einheiten

UE/

SS

 

 

30 UE
(= 2 SS)

 

30 UE
(= 2 SS)

 

45 UE
(= 3 SS)

 

45 UE
(= 3 SS)

Konduktiv Mehrfach­therapeutische Praxis und Methodik
UE/SS

1 x 3 Wo
à 50 UE
(= 37,5 Std)
 

150 UE

(= 10 SS)

1 x 3 Wo
à 50 UE
(= 37,5 Std)
 

150 UE

(= 10 SS)

1 x 3 Wo
à 50 UE
(= 37,5 Std)
 

Sommer-akademie

150 UE

(= 10 SS)

1 x 3 Wo
à 50 UE
(= 37,5 Std)
 

150 UE

(= 10 SS)

1 x 3 Wo
à 50 UE
(= 37,5 Std)

Sommer­

akademie

150 UE

(= 10 SS)


ad KM Praxis und Methodik: Supervision der praktischen Arbeit nach Lehrgangsabschluss: 3 x 1 Woche à 50 UE innerhalb eines halben Jahres:

150 UE (=10 SS)

Summe Theorie:

450 UE (=30 SS)

Summe Fernstudien:)

150 UE (=10 SS

Summe Konduktiv Mehrfachtherap. Praxis und Methodik:)

900 UE (=60 SS

Gesamtsumme der Unterrichtseinheiten:

1500 UE

Gesamtsumme der Semesterwochenstunden:

100 SS

Summe der Unterrichtseinheiten:

1500  UE

Summe der Semesterstunden:

100 SS

 

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3.4. HINWEISE ZU DEN PRAKTIKA

Die Pflichtpraktika, d.h. das Eingangspraktikum und die Praktika während des Lehrganges können nur in einer vom KFI anerkannten Konduktiv Mehrfachtherapeutischen Gruppe unter entsprechender Fachsupervision des KFI absolviert werden. Die Zeiten sind mit den Praktikumsstellen zu vereinbaren (siehe Liste im Anhang, Seite 15f).

Um das Abschlusszeugnis zu erhalten, muss der/die LehrgangsteilnehmerIn nach Absolvierung der theoretischen und praktischen Prüfungen am Ende des 4. Semesters an seiner/ihrer Arbeitsstelle in einer Konduktiv Mehrfachtherapeutischen Gruppe oder in einer vom KFI anerkannten Konduktiv Mehrfachtherapeutischen Gruppe mindestens 6 Monate lang kontinuierlich unter vom KFI autorisierten SupervisorInnen arbeiten.

Die Supervision der praktischen Arbeit nach Abschluss des 4. Semesters muss zumindest

Ohne die Absolvierung dieses fachsupervidierten Abschlusspraktikums wird nur eine Lehrgangsbestätigung und kein Abschlusszeugnis ausgestellt.

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4. ZIELGRUPPEN UND VORAUSSETZUNGEN

4.1. Zugangsberechtigt für diesen Lehrgang gelten generell nur studienberechtigte Personen (d.h. Studienberechtigungsprüfung, Notrifikation oder Maturaabschluß), im Besonderen qualifizieren abgeschlossene Ausbildungen als:

(alle mit Matura oder Studienberechtigungsprüfung - s.o.!)

4.2. Es werden nur LehrgangsteilnehmerInnen zugelassen, die zusätzlich zur abgeschlossenen Berufsausbildung den 2-semestrigen Grundlehrgang in "Konduktiv Mehrfachtherapeutischer Förderung" abgeschlossen haben.

4.3. Weitere Voraussetzung ist ein mindestens 3-wöchiges Praktikum von 150 UE (= 112,5 Std.) in einer vom KFI anerkannten, authentischen Konduktiv Mehrfachtherapeutischen Gruppe vor Beginn des Universitätslehrganges.

Danach wird von der Aufnahmekommission über die Aufnahme des/der Bewerbers/in entschieden. Der Aufnahmevorgang ist durch den Kooperationsvertrag zu regeln.

LehrgangsteilnehmerInnen, die nicht ordentliche Studierende der Universität Wien sind, sind zum Universitätslehrgang als außerordentliche Studierende zuzulassen.

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5. LEHRGANGSLEITUNG

Die Lehrgangsleitung setzt sich zusammen aus der wissenschaftlichen und der praxisbezogenen Leitung zusammen.

5. 2 GESAMTLEITUNG

Der Gesamtleitung obliegt

5.2. WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG

Der/die wissenschaftliche Leiter/in des Universitätslehrganges wird von der Grund- und Integrativwissenschaftlichen Fakultät aus dem Kreis der Universitätslehrer des Instituts für Sportwissenschaften, der/die Stellvertreter/in aus dem Kreis der Lehrbeauftragten des KFI für jeweils 2 Jahre bestellt. Die Institutskonferenz des Instituts für Sportwissenschaften hat ein Vorschlagsrecht für die Besetzung der Leitungsposition.

Der wissenschaftlichen Leitung obliegt:

5. 3. PRAXISBEZOGENE LEITUNG

In Kooperation mit der wissenschaftlichen Leitung agiert die praxisbezogene Leitung. Diese setzt sich aus einem Lehrbeauftragten des KFI und einem/einer Stellvertreter/in aus den Reihen des Instituts für Sportwissenschaften zusammen.

Der praxisbezogenen Leitung obliegt:

Wiederbestellungen der wissenschaftlichen und praxisbezogenen Leitung sind zulässig. Die Präzisierung der Entscheidungsvorgänge ist im Kooperationsvertrag festgehalten.

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6. FACHBEREICHE

 

   

SS

SS

SS

SS

Summe der SS

   

1. Sem.

2. Sem.

3. Sem.

4. Sem.

 
             
             
1. Medizin, Theorie der motor. Koordination und praxisbezogene Bewegungslehre
  bezogen auf das Konduktiv Mehrfachtherapeutische System 165 UE = 11 SWS      
             
             
             
1.1. Anatomie und Bewegungsphysiologie

2

2

1

x

5

  Intrauterine Entwicklung, Sensomotorische Entwicklung, Frühkindliche motorische Entwicklung,          
  Neuroanatomie, -physiologie und -psychologie, Bewegungslehre und -analysen, motorische Dokumentation,          
  Perceptionslehre und -störungen          
             
1.2. a.) Neuro- und Klinische Pathologie der Infantilen Cerebralparese

1

1

0,5

x

2,5

  (I.C.P) und deren Begleitsymptomatik          
  Pathologie der I.C.P., Pathologische Reflexe und Bewegungsmuster der I.C.P., Cerebrale Anfälle und          
  deren Medikation, Bewegungstherapeutische Grundlagen, Hilfsmittel der I.C.P.          
             
  b.) Medizinische Spezialgebiete

x

1

0,5

x

1,5

  Orthopädie, Logopädie, Kinderheilkunde,          
  Hygiene, Erste Hilfe          
             
1.3. Seminar für Fachfragen und Praxisanalyse, Fernstudieneinheiten

1

1

x

x

2

             
             
  Summe der SS aus Fachbereich 1

4

5

2

x

11


back

   

SS

SS

SS

SS

Summe der

   

1. Sem.

2. Sem.

3.Sem.

4. Sem.

SS

             
  Übertrag der SS aus Fachbereich 1

4

5

2

x

11

             
             
2. Pädagogik, Psychologie und Soziologie          
  bezogen auf das Konduktiv Mehrfachtherapeutische System 90 UE = 6 SS      
  und Integration          
             
             
2.1. Pädagogik

1

1

1

x

3

  Ausgewählte Theorien aus Allgemeiner Pädagogik und Sonder- und Heilpädagogik;          
  Grundlagen der Elternarbeit: z.B. Pädagogische Gesprächsführung, Trauerarbeit, etc.;          
  Einführung in die Spiel-, Bewegungs- und Sportpädagogik;          
             
2.2. Psychologie

1

1

x

x

2

  Ausgewählte Theorien aus Allgemeiner Psychologie, Entwicklungspsychologie und Pädagogischer Psychologie;          
  Grundkenntnisse in differentieller Psychologie und Diagnostik          
  Primäre und sekundäre psychische Störungen; Probleme "helfender" Berufe;          
             
2.3. Soziologie

1

x

x

x

1

  Geschichtliche und soziologische Aspekte des Menschen mit Behinderung; Integration;          
  Sprachentwicklung und -anbahnung          
             
2.4. Seminar für Fachfragen und Praxisanalyse, Fernstudieneinheiten

1

1

x

x

2

             
             
  Summe der SS aus Fachbereich 2

4

3

1

x

8

             
             
  Summe der SS aus Fachbereich 1 + 2

8

8

3

x

19


back

   

SS

SS

SS

SS

Summe der

   

1. Sem.

2. Sem.

3. Sem.

4. Sem.

SS

             
  Übertrag der SS aus Fachbereich 1 + 2

8

8

3

x

19

             
             
3. Konduktiv Mehrfachtherapeutische Förderung   315 UE = 21 SS    
             
             
3.A. Allgemeine Konduktion 90 UE = 6 SS      
             
             
3.A.1. Allgemeine theoretische Grundlagen, Zielsetzungen und Inhalte

1

x

1

x

2

  Theorie der Konduktiv Mehrfachtherapeutischen Förderung und das zugrundeliegende Menschenbild,          
  Der/die Mehrfachtherpie-PädagogeIn/KonduktorIn, Die Gruppe, Konduktiv Mehrfachtherapeutische          
  Aufgabenreihen und Programme, personelles, inhaltliches, zeitlich-räumliches und instrumentelles          
  Management: Gestaltung des Tagesablaufes          
             
3.A.2. Methodisch-didaktische Grundlagen und Instrumentarien

x

1

1

x

2

  (Anamnese, Beobachtung, Analyse, Dokumentation, Evaluation),          
  Vergleich mit anderen Ansätzen          
  Anamnese, Statuserhebung und Zieleerstellung, die Konduktiv Mehrfachth. Einzelförderung, Beobachtung,          
  die Körperwahrnehmung, die Motorik, die Sprache, das Sehen und das Hören, Selbsthilfetraining,          
  Jahres-, Monats- und Wochenplanung, Dokumentation, Vergleich mit physiotherapeutischen          
  Behandlungsmethoden          
             
3.A.3. Seminar für Fachfragen und Praxisanalyse, Fernstudieneinheiten

1

1

x

x

2

             
             
             
  Summe der SS aus Fachbereich 3 A

2

2

2

x

6

             
             
  Summe der SS aus Fachbereich 1 + 2 + 3 A

10

10

5

x

25

back

   

SS

SS

SS

SS

Summe der

   

1. Sem.

2. Sem.

3.Sem.

4. Sem.

SS

             
  Übertrag der SS aus Fachbereich 1 + 2 + 3 A

10

10

5

x

25

             
             
3.B. Altersspezifische Methodik und Didaktik 225 UE = 15 SS      
             
3.B.1. Säuglingsförderung und Elternschule

x

x

1

x

1

             
3.B.2. Kindergarten und Vorschule

x

x

2

1

3

             
3.B.3. Schule

x

x

x

4

4

             
3.B.4. Jugendliche und Erwachsene

x

x

x

2

2

             
3.B.6. Seminar für Fachfragen und Praxisanalyse, Fernstudieneinheiten

x

x

2

2

4

  Das Erstgespräch und die Beziehung zu den Angehörigen und zum Kind mit Behinderung,          
  Die Integration in Theorie und Praxis          
             
  Summe der SS aus Fachbereich 3 B

x

x

5

9

14

             
             
3.C. Behindertensport - Therapeutisch fundierter CP-Sport

x

x

x

1

1

             
             
             
  Summe aus Fachbereich 1 + 2 + 3 A + 3 B +3C

10

10

10

10

40

 back

7. PRÜFUNGEN

7.1. ANRECHENBARKEIT VON VORLESUNGEN UND ANWESENHEIT

7.2. TEILPRÜFUNGEN

Teilnehmer, die eine Prüfung nicht oder nicht positiv abgelegt haben, müssen diese innerhalb des nächsten Semesters, an einem von der Lehrgangsleitung festgesetzten Termin, nachholen. Zu jeder Prüfung kann der/die LehrgangsteilnehmerIn höchstens 3 mal antreten.

7.3. ABSCHLUSSPRÜFUNGEN

 Am Ende des 4. Semesters ist

Die Prüfungskommission besteht aus Vortragenden des Lehrganges und wird von der praxisbezogenen Leitung eingesetzt. Die Zusammensetzung der Kommission ist im Kooperationsvertrag geregelt.

Für die Durchführung der Prüfungen ist § 57 UniStG sinngemäß anzuwenden.

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8. ABSCHLUSS

Nach erfolgreicher Absolvierung des Lehrganges und der anschließenden 6-monatigen supervidierten praktischen Arbeit wird vom Institut für Sportwissenschaften und dem KFI ein Abschlusszeugnis ausgestellt.

Der/die AbsolventIn erhält gemäß § 26 (3) UniStG die Bezeichnung

"AKADEMISCHE(R)
MEHRFACHTHERAPIE-KONDUKTOR/IN"
für Cerebralparetiker und Mehrfachbehinderte
für die Altersgruppe  XXX

9. LEHRGANGSGEBÜHR

Die Lehrgangsgebühr beträgt pro Semester öS 21.000,--.

Die Gebühr enthält die Kosten für Vortragende, Organisation und Prüfungstaxen sowie die Kosten für die Supervision während des Lehrganges. Die Kosten für Skripten sind darin nicht enthalten.

Die Kosten für die Fachsupervision des Abschlusspraktikums sind nicht im Lehrgangsbeitrag enthalten. Änderungen im Ausmaß bis zu 10% behält sich die Lehrgangsleitung vor.


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Universität Siegen:

Modellversuch

zur Qualifizierung zu ScoRe-Therapeuten/-innen

Stand: November 2001

 

Siegener complexe Förderung und Rehabilitation (ScoRe) ist eine zeitgemässe zusammenführende (konduktive) Förderung in Gruppen für Kinder und Erwachsene mit Schädigungen im Zentralnervensystem.

Bei Kindern treten sogenannte zerebrale Bewegungsstörungen vor allem bei Frühgeborenen oder bei Säuglingen nach Sauerstoffmängeln oder Infektionen auf, die vor, während oder nach der Geburt bestanden haben (z. B. Spastiker). Bei Erwachsenen zeigen sich zentralnervös bedingte Bewegungsstörungen (z. B. Hemiplegien = Halbseitenlähmungen) vor allem nach Schlaganfällen, Tumoren und anderen Erkrankungen im Gehirn. Auch sogenannte neurodegenerative Erkrankungen, wie Multiple Sklerose (MS) und Parkinson-Syndrom haben primär (fein)-motorische Einschränkungen zur Folge.

Von Seiten betroffener Eltern und Angehörigen, durch Medien sowie aus Förderzentren und Rehabilitationskliniken, wird ein Bedarf an complexer Förderung und Rehabilitation dieser Art zunehmend artikuliert. Nach Abschluss des Pilotprojektes in Siegen/Königstein, 1990 – 1992, (Weber, Rochel 1992) und weiterer Forschungsprojekte, Zentrum für Frühförderung und Frühbehandlung, Köln 1997-1999, (Oskamp, Horstmann u. a. 2001 i. D.), Kinderzentrum München 1997-2000, (Voss v. u. a. 2001 i. V.) wird eine derartige Einbindung für sinnvoll und notwendig gehalten.

Aus diesem Grunde ist es notwendig, qualifiziertes Personal aus- bzw. weiterzubilden. Eine grundständige Ausbildung hat kaum Chance realisiert zu werden, weil der Markt an qualifiziertem Personal auf den Gebieten von Förderungen und Rehabilitation in Deutschland weitgehend gesättigt ist. Einzige Chance, ist eine Qualifizierung zu organisieren, die auf einem äquivalenten Niveau zu ungarischen, britischen, österreichischen bzw. weiteren aussereuropäischen Studiengängen (z. B. USA, Israel) an (Fach-)Hochschulen stattfindet.

Siegener complexe Förderung und Rehabilitation (ScoRe) erfordert Fachleute, die eine breitgefächerte Qualifikation (medizinisch-therapeutisch, pädagogisch-psychologisch, pflegerisch) haben. Sie kooperieren mit Ärzten, Behörden, Institutionen, Eltern, leiten Studierende und Praktikantinnen an, bzw. werden selbst ständig supervisiert. Mit ihrer komplexen Qualifikation vereinen sie Aufgaben von Therapeuten, (Heil-)-Pädagogen, und Pflegern in einer Person. Sie sind für alle Belange der ihnen anvertrauten Kinder und Erwachsenen mit zerebralen Schädigungen und deren folgenden Funktionsstörungen verantwortlich. Die Qualifikationen der ScoRe-Therapäd-inn-en lassen berufliche Teilinhalte zu einem komplexen Fördersystem verschmelzen. Dabei handelt es sich nicht um ein Addieren und Anwenden von Einzelkompetenzen, sondern die Komplexität und Vielfalt konkretisiert sich in einem integrierten Programmangebot. Die Qualifizierung erfordert Lernprozesse, auch in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung.


Ziel
ist eine wissenschaftlich und praktisch fundierte Qualifizierung zur Siegener complexen Förderung und Rehabilitation (ScoRe) für Absolvent-inn-en von Fachhochschulstudiengängen helfender Berufe auf den theoretischen und praktischen Grundlagen Konduktiver (Mehrfachtherapeutischer) Förderung und Rehabilitation (KFR) nach Weber, Petö und Keil.

Die Weiterzubildenden sollen befähigt werden, z. B.:

Die Qualifizierung zu ScoRe-Therapäden/-innen (post-graduiert) soll in Kooperation zwischen, der Universität Siegen, den Schulen für Physio- und Ergopädie der DAA Siegen, dem Regionalsekretariat des Kreises Siegen-Wittgenstein und dem Arbeitsamt Siegen, in Zusammenarbeit mit Institutionen der Frühförderung und –behandlung bzw. Rehabilitationskliniken aus der Region Siegen-Wittgenstein und darüber hinaus ab Februar 2002 verwirklicht werden und wird bundesweit für Interessenten/-innen abgeboten. Die Qualifizierung soll mit entsprechenden Qualifizierungen anderer europäischer Aus- und Weiterbildungen kompatibel und verrechenbar sein (European Credit System).

Das Weiterbildungsvolumen beträgt 172 SWS (= 2416 Unterrichtseinheiten à 45 min.), davon entfallen auf praktische Tätigkeit mindestens 53 SWS (= 744 Std. à 60 min.) in Form von Blockpraktika, mit Begleitseminaren.

Zur Qualifizierung werden sog. Angehörige helfender Berufe zugelassen, die den Abschluß an einer Fachhochschule nachweisen können, oder ein Studium der Heil-/Sonderpädagogik an einer wissenschaftlichen Hochschule mit 1. und 2. Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen haben. Außerdem sind mindestens 2 Berufsjahre in einschlägigen Einrichtungen der Behindertenhilfe / Rehabilitation nachzuweisen. Bewerber-innen mit Doppelqualifikationen oder therapeutischen Zusatzqualifikationen können bevorzugt werden. Ziel nach der Modellphase ist die staatliche Anerkennung des Berufsabschlusses . Für die durch ESF und Arbeitsämter geförderten Bewerber-innen gilt, dass sie vor und während der Dauer der Qualifizierung in keinem Arbeitsverhältnis stehen.

In den vier Grundlagenbereichen sind 4 Fachprüfungen, in den inhaltlichen Bereichen 4 benotete und 5 unbenotete Leistungsnachweise zu erbringen. Der Studienbereich Didaktik und Methodik werden 2 unbenotete Leistungsnachweise sowie eine Hausarbeit verlangt. Im Rahmen der verschiedenen Praktika sind Berichte in Form von Hausarbeiten zu erbringen. Die Qualifizierung schließt mit einer Prüfung ab, die aus Abschlußarbeit und Rigorosum besteht. In einer Studien- sowie einer Prüfungsordnung werden, nach Ablauf der Modellphase, die Inhalte und Abschlüsse differenziert zu regeln sein. Ein entsprechendes Zertifikat wird von der Universität Siegen ausgestellt und vom Rektor und der Leiterin der Maßnahme unterschrieben. Die staatliche Anerkennung wird nach der Modellphase angestrebt.

Die Qualifizierung ist durch einen Theorie-Praxis-Bezug geprägt. Adäquat zu vergleichbaren Aus- und Weiterbildungen, vor allem im europäischen Ausland, muß eine enge Verzahnung der Studienfächer mit den Praktika, die als Blockpraktika durchgeführt werden, gewährleistet sein. Daher muß das federführende Forschungsinstitut ScoRe der Universität Siegen u. a. mit Einrichtungen kooperiert, die (Klein-)Kinder und / oder Erwachsene mit zentralen Bewegungsstörungen zusammenführend fördern und in denen qualifizierte ungarische, österreichische oder britische Dipl.-Konduktoren/-innen unter medizinischer Leitung die Weiterzubildenden anleiten. Auch in den theoretischen Bereichen müssen lehrende Dipl. – Konduktoren/-innen für bestimmte Studienanteile (z. B. Praxis der ScoRe / KFR., Methoden von ScoRe / KFR., Supervision und Anleitung) eingesetzt werden. Grundsätzlich wird die Qualifizierung von Hochschullehrern und wissenschaftlichem Personal aus den Bereichen Medizin, (Heil-/Sonder-/Bewegungs)-Pädagogik, Psychologie, med. Rehabilitation und Behindertenhilfe lehrend (und forschend) abgedeckt. Kooperationen mit anderen europäischen Hochschulen werden angestrebt um den Austausch von Lehrenden und Weiterzubildenden bzw. Praktizierenden auf- und auszubauen, zu fördern und zu pflegen.


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